Wo stehen wir heute?

Aus Bibelwissen

Die Stunde der Finsternis
Abschrift der Schrift von Ludwig Katzenmeier (1979)

Selbstverlag des Verfassers
Die Schrift ist ggf. antiquarisch noch erhältlich

siehe weitere Abschriften:
Inhaltsverzeichnis:

Die Stunde der Finsternis

VIII. Wo stehen wir heute?

Bevor wir zur Betrachtung des sechsten Siegels übergehen, wollen wir uns diese Frage stellen:

1. Unsicherheit aus dem All

Lk 21:25: "Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und Warten der Dinge, die da kommen sollen auf Erden; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen".

Es würde ein ganzes Lexikon füllen, wollte man alle das prophetische Wort bestätigende Zeiterscheinungen erwähnen, die den Abschluss dieses Zeitalters beweisen. Ich will darum nur andeutungsweise darauf eingehen, um dann zu dem Hauptthema, dem kommenden Weltkrieg und mit ihm den Überfall auf die BRD und Israel zu kommen.

Schon immer haben Sonne,Mond und Sterne die besondere Beachtung des Menschen gefunden. Sowohl die Astronomie, als auch die Astrologie (Vorsicht, okkult!) haben sich damit beschäftigt und als Resultat Einflüsse auf die Erde und die Völkerwelt entdeckt. Dies zu registrieren ist durchaus akzeptabel. Wenn z.B. auf der Sonne ungeheure Feuerstürme entstehen und Fontänen von glühenden Gasen in Form von Protuberanzen bis zu einer Million Kilometer ins All geschleudert werden, entstehen durch die in Massen auf unsere Erde zukommenden Energieteilchen Störungen im elektromagnetischen Bereich unserer Erde. Sie machen sich z um Teil als Nordlicher bemerkbar, beeinflussen aber auch entscheidend unser Wetter und den Funkverkehr. Das Wetter beeinflusst zugleich aber auch die ganze Natur und mit ihr den Menschen, bis hin in Wirtschaft und Politik. Es kann. uns daher nicht gleichgültig sein, was mit Sonne, Mond und Sternen geschieht. Sie gehören mit zum Einflussbereich unseres Lebens. Die Schrift spricht von Zeichen, die sie geben oder die durch sie gesetzt werden. Solch ein Zeichen ist. z.B. die inzwischen allbekannte Planetenparade.

Professor Kaminski, der Leiter der Bochumer Sternwarte und des Instituts für Weltraumforschung - und von ihm schon andere - hat für das Frühjahr 1982 eine "Messiaskonstellation " der Gestirne errechnet. Mit andern Worten: Im Frühjahr 1982 werden alle Planeten - von der Erde aus gesehen - für kurze Zeit etwa in einer Reihe stehen; hinzu kommt ein Sonnenfleckenmaximum, wie es lange nicht beobachtet werden konnte.

Diese Situation im Planetensystem wird - darüber gibt es unter Wissenschaftlern keinen Zweifel - einen Sonderzustand hinsichtlich der Gravitationsauswirkungen herbei führen, der auf der Erde einige Naturkatastrophen auslösen dürfte. Beispielsweise müssten sich die Gezeitenkräfte stark vergrößern und möglicherweise große Flutwellen hervorrufen. Erdbeben und Vulkanausbrüche werden ebenfalls erwartet. Talsperren und Staudämme könnten unter dem. ungeheuren Gravitatsionsdruck einstürzen. Einen ausführlichen Bericht finden wir in der Zeitschrift "Sehet den Feigenbaum" Nr. 96 (Juli/August 1978) von K. Christensen, der als Sonderdruck vom Feigenbaumverlag bezogen werden kann.

Neben der Zunahme von Sonnenflecken (Veränderungen auf der Sonne) ist auch eine Veränderung auf dem Mond zu erwähnen, die wohl allgemein weniger bekannt ist. In der Auseindersetzung zwischen Amerika und Russland soll dieser inzwischen atomverseucht sein, so dass er von keinem Erdenbewohner mehr, ohne Schaden zu nehmen, besucht werden kann. So weit sind wir schon gekommen, dass wir unser Elend ins All hinaustragen.

Ein seltsames Phänomen, das schon oft ins reich der Fabel verwiesen wurde, ist auch das Erscheinen von Ufos (unbekannten Flugobjekten), den sogenannten fliegenden Untertassen, die in allen Teilen der Welt und sehr oft an entscheidender Stelle gesichtet werden. Ausführlich berichte werden hin und wieder in der Monatzeitschrift "Redades Digest", aber auch in Tageszeitungen gegeben. Es ist nicht mehr abzustreiten, dass es dieselben gibt. Ich selbst habe mit Augenzeugen gesprochen.

Die letzten Berichte über Erscheinungen dieser Art haben wir wohl alle gelesen. Ufos untersuchten Amerikanische Atomwaffenzentren und Waffenlager. Ein purpurrotes Ufo erschien am 19. 7. 1978 vor Ausbruch der Revolution in Teheran in Persien. Viel kleine Ufos lösten sich aus dem großen sechseckigen und verteilten sich über die Stadt, gleichsam um sie zu erforschen. Bald darauf kehrten sie wieder zum Mutterschiff zurück. Seltsam ist, dass sie nie zu einer Landung gezwungen werden können. Sie beschreiben merkwürdige, unseren Vorstellungen geradezu widersprechende Flugbahnen, und die sie verfolgenden Flugzeuge haben Schwierigkeit mit dem Kommunikationssystem und Funkverkehr.

Am 28. 9. 1977 berichteten die AZ-Nachrichten von einem rätselhaften, 12 Minuten lang anhaltenden Lichtregen über Petrosawodsk im Norden der UdSSR, der von einem Licht ausging, das wie ein riesiger Stern aussah. Die Lichtquelle forte dann einen hellen Halbkreis und bewegte sich weiter in Richtung Onegasee. Eine andere Zeitung berichtet über dasselbe Ereignis, wie goldenfarbene Strahlenbünden Löcher in Straßen und Fenster der Stadt schnitte.

Meines Erachtens handelt es sich bei den Ufos um Einbrüche materialisierter Dämonen, die gelegentlich auch Menschen von der Erde mitgenommen habe. Die in Ludwigshafen erscheinde "Rheinphfalz" Bericht in einer Nachricht vom Oktober 1975 von 20 Amerikaner, die dem Ruf aus dem All Folge leisteten und von einem Raumschiff abgeholt wurden.

Ob diese Wesen jene sind, von welchen die Bibel schreibt (1Mo 6:2-4): "Da die söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und diese ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Tyrannen in der Welt" Vielleicht ist hier die Ursache für die in den Sagen erwähnten heidnischen Gottheiten zu finden.

2. Weltweite Unsicherheit

Wir leben in einer Zeit der Verunsicherung auf allen Gebieten des Lebens. Interessant und beängstigend zugleich ist es zu erfahren, was ein Wissenschaftler bezüglich der Vermehrung der Menschheit zu berichten weiß, was ich vorbehaltlich mit Fragezeichen hier weitergebe.

a) Bevölkerungsexplosion

"1907 wurde die Erdbevölkerung etwa mit 1380 Millionen, 1927 etwa mit 1764 Millionen angegeben; während nun die Zunahme in diesen 2 Jahrzehnten 19 % betrug, beläuft sie sich in den darauffolgenden 20 Jahre bis 1947 bereits auf mehr als 20 %. Gemessen an dieser Größe fällt der Aderlass des zweiten Weltkrieges von 30 Millionen Menschen überhaupt nicht ins Gewicht. Bleibt man nun bescheiden und verzichtet darauf, dass "bessere Leben" der Zukunftsmenschheit, die Fortentwicklung der Medizin, Hygiene (und natürlich auch der UNO) progressiv in Rechnung zu stellen, dann ergibt sich immer noch, dass bei einer Zunahme von 40 % in 20 Jahren, nämlich 1967, ungefähr eine Verdoppelung in jeweils 50 Jahren eintritt.

Wie eine gigantische Lawine wälzt sich das auf die kümmerlichen 150 Millionen qkm Landfläche der Erde herab. Aus 5 Milliarden im Jahre 2000 sind es im Jahre 2250 bereits 16 Milliarden geworden, d. h. es stehen pro Kopf dann schon weniger als 1000 qm Lebensraum. zur Verfügung, die Wüsten, Pampas, Hochgebirge, Gran-chaco und Südpol eingeschlossen. 250 Jahre später ist dieser Tummelplatz auf der 'Fläche eines Siedlungshäuschens von etwa. 30 qkm zusammengeschrumpft, und um 2750 ist mit 164 Billionen Menschen bereits der Zustand erreicht, dass die Bewegungsfreiheit des Einzelnen über einen einzigen Quadratmeter nicht mehr hinausgeht. Alles weitere bleibt der gefolterten Phantasie überlassen."

Mit dieser Bevölkerungsexplosion ist aufs engste die Ernährungsfrage gekoppelt. Hungerkatastrophen stehen bevor, die zum Teil auch mit klimatischen Veränderungen zusammenhängen.

b) Naturkatastrophen

Des weiteren beobachten wir ein Zunehmen der Naturkatastrophen wie Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen, Hitze mit Dürren und Kältewellen mit Schnee und Hagel.

c) Plünderung der Erde

Herbert Gruhl, ein Bonner Abgeordneter, schrieb unter dem Titel "Ein Planet wird geplündert" ein schockierendes Buch über die Schreckensbilanz unserer Politik: "Die totale Ausbeutung der nicht mehr ersetzbaren Rohstoffe durch die Industrie und Wohlstandsgesellschaften, die maßlose Verschwendung von Material und Energie sowie die sinnlosen und opportunistischen Wachstums Prozesse haben diese erde an den Rand eines Massengrabes geführt" Gruhl rechnete z.B. vor, "dass in einem Jahr (1973) nicht mehr ersetzbare Erdölvorräte verbraucht werden, für deren "Produktion" die Natur 2,8 Millionen Jahre benötigte".

d) Umweltverschmutzung

Durch chemische Einwirkungen der Industrien, Radioaktivität, Wegwerfkonsum und dergleichen werden Umwelt und Meere verschmutzt. Die Folgen sind Seuchen, Epidemien und Massensterben von Nutztieren (ausführlich haben darüber die Marienschwestern in "Wort zur Stunde" berichtet).

e) Sittlicher Verfall

Der moralische und sittliche Verfall als Folge des Atheismus, Kapitalismus und Kommunismus ist in 2Tim 3:2-5 schon lange vorausgesagt. Daraus resultiert die weltweite Unzufriedenheit mit den Erscheinungsformen des Terrorismus, der aus Überzeugung handelt, dass erst durch Niederreißen aller Ordnungen und Grundsätze der Aufbau einer neuen und besseren Welt möglich ist.

f) Politische Spannungen zwischen Ost und West

Die politische Situation zeigt keine besseren Aussichten. Im Gegenteil, die Spannungen zwischen Ost und West nehmen zu, trotz aller Entspannungspolitik. Die von Amerika und Russland in Helsinki geschlossenen Verträge über die Menschenrechte, die Ostverträge zwischen DDR und BRD sowie die Salt-Abkommen, die den Frieden sichern sollten, haben sich als reiner Betrug erwiesen, bei welchem ausschließlich die Sowjetunion propfitierte. Es geht nicht um ein friedliches Nebeneinander, denn Ko-Existenz zwischen Ost und West gibt es nicht. Die Gegensätze sind zu groß.

g) Missbrauch der Naturwissenschaften

Der bekannte Naturwissenschaftler und Physiker Max Bron schreibt in einem autobiographischn Aufatz, den er für eine amerikanische Zeitschrift fertigte, folgende Sätze.

"Obwohl ich die Naturwissenschaft liebe, habe ich das Gefühl, dass sie so sehr gegen die geschichtliche Entwicklung und Traditon ist, dass sie durch unsere Zivilisation nicht absorbiert werden kann. Die politischen und militärischen Schrecken sowie der vollständige Zusammenbruch der Ethik, deren Zeuge ich während meines Lebens gewesen bin, sind kein Symptom einer vorübergehenden sozialen Schwäche, sonder eine notwendige Folge des naturwissenschaftlichen Aufstiegs - der an sich eine der größten intellektuellen Leistungen der Menschheit ist. es scheint mir, dass der versuch der Natur, auf dieser Erde ein denkendes Wesen hervorzubringen, gescheitert ist. Denn in diesem Wesen sind tierische Instinkte mit intellektuellen Kräften so unheilvoll vermischt, dass die Mischung nicht unter Kontrolle gehalten werden kann. Das Versuchswesen ist auf Selbstzerstörung angelegt. Selbst wenn die Gattung Mensch sich listig an der Selbstauslöschung mit A- und H-Bomben vorbeischleichen sollte, wird das um den Preis jeder Freiheit und Selbstverantwortlichkeit geschehen. Die Zeit des humanen, freien, verantwortlichen Existierens ist dahin. Der Grund dafür liegt in der Konstitution des Menschen selbst, nämlich in den Fähigkeiten einer Minderheit, naturwissenschaftlich zu denken und dadurch die Welt zu verändern."

h) Wettrüsten mit modernsten Mitteln

Im Kampf um die Weltherrschaft wächst die Kriegsgefahr. Nur wer stark ist, kann seine Grenzen schützen. Technik und Chemie verhelfen zur Macht und sichern einen Frieden aus Angst. Wir gehen einer Ära der Superwaffen entgegen. Ein Viertel aller Wissenschaftler und forscher auf der Welt arbeitet direkt oder indirekt für die Rüstung. Allein die USA und die Sowjetuunion finanziren ihre militärische Forschung mit jährlich 50 Milliarden Dollar. Nach Angaben der britischen fafchzeitschrift "New Scientist" sind heute in der militärischen Forschung weltweit 400 000 Wissenschaftler udn Ingenieure tätig. Vergleichsweise bescheiden mutet der Aufwand für das amerikanische Mondlandeunternehmen Apollo an. Verteilt auf 8 Jahre kostet das Projekt nur 24 Miliarden Dollar. Selbst in der entscheidenden Phase arbeiteten "nur" 2 500 Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler am Apollo- Unternehmen.

Ich nenne hier nur ein kleines Sortiment von Super-Waffen, die derzeit im Gespräch, in der Planung oder schon fertiggestellt sind.

Die nachfolgenden Ausführung sind den "Rieser Nachrichten", Nördlingen und einem Bericht von Garner Ted Armstrong entnommen.

Weiterentwickelte Kernwaffen:
Man spekuliert über die Möglichkeit, Kernwaffen aus schwereren Metallen als Uran (Transuranen) herzustellen, die mehr Sprengkraft besäßen. Ein Wissenschaftler aus einer britischen Denkfabrik hat den au einer transportablen Kleinwasserstoffbombe vorgeschlagen.

Neutronenbomben: Im Gegesatz zur Kernwaffe würde die Neutronenbombe Menschen zwar durch strahlen töten, Maschinen und Gebäude aber unbeschädigt lassen.

Schallkanonen: Fortschritte in der Elektroakustik, in der Abstrahlung von Niederfrequenzschall haben gezeigt, dass ein Mensch durch unterhalb der Hörschwelle liegenden Infraschall vollkommen verwirrt werden kann. Aussichten also auf die Schallkanone als neues Mittel, Gegner außer Gefecht zu setzen. Laser: Die Waffe, an deren technischer Verwirklichung Ost und West im Augenblick wohl am fieberhaftesten arbeiten. Die "Strahlenkanone", die hohe Energie mengen zu einem dünnen Todesstrahl bündelt, ist keine Zukunftsmusik mehr. Es gibt bereits Laser, die dicken Stahl wir Butter schneiden. Wie vor kurzem in der Presse, u. a. im "Spiegel" gemeldet, ist den Sowjets ein erster "Fronteinsatz" des Lasers gelungen.Starke Laserstrahlen haben einen amerikanischen Satelliten in 90 000 km Entfernung abgeschossen und einen anderen geblendet. Das Pentagon wollte die Meldung weder bestätigen noch dementieren. Inzwischen hat die Sowjetunion im Wettrüsten die ersten Killersatelliten eingesetzt. In den achtziger Jahren könnte der Laser bereits zur Hauptwaffe im Land-, See-, Luft- und Weltraumkrieg geworden sein.

Wetterkrieg und künstliche Auslösung von Erdbeben: Auch die Fähigkeit, seinem feind mörderische Orkane, Regenfluten oder sengende Dürre ins Land zu schicken, oder unter strategisch wichtigen Städten Erdbebenkünstlich auszulösen, könnte zur verheerenden Waffe werden. Diese neuen Möglichkeiten, Krieg zu führen, sind dem forschenden Auge der Apokalypsenmacher unserer Welt nicht entgangen.

Chemische und biologische Kampfmittel:
Ein einziger Kanister neuen, hochwirksamen Nervengases soll für den Tod von einer Milliarde Menschen ausreichen - eines Viertel der Menschheit. Q-Fieber-Erreger, ein biologischer Kampfstoff, ist so tödlich, dass ein halbes Pfund davon, richti bertreilt, die ganze Menschheit ausrottenkann.

Trotz aller auf dem papier stehenden 'Ächtungsverträge gibt es keinerlei wirksame Garantie, dass biologische und chemische Kampfmittel nicht doch hergestellt und eines tages angewandt werden. Ein MIlitäranalytiker sagt: "Erst der nächst Krieg wird zeigen, ob die Verträge eingehalten worden sind". - Dieser nächste Krieg hat bereits in Vietnam begonnen, wo solche Kampfmittel eingesetzt wurden. bei einem solchen Einsatz sind etwa 7000 Chinesen auf einen Schlag vernichtet worden. es ist damit zu rechnen, dass bei größeren Auseinandersetzungen größere Mengen dieser Kampfstoffe zur Anwendung kommen.

US-Nachrichtendienste vermuten in der Sowjetunion bis zu 6 Produktions- und Lagerstätten für biologische Kampfstoffe. Alle wurde gebaut, nachdem der Kreml 1972 einen Ächtungsvertrag für biologische Kampfmittel unterzeichnet hatte. Eine Zeitung berichtet über Moskaus hintergtründige Warnung: "GAnzue Flotten werden auf hoher See durch für menschliche Ohren unhörbaren Infra-Schall außer Gefecht gesetzt. Eine wissenschaftliche Militärgruppe "schneidet" Fenster in den Ozonschild der oberen Atmosphäre. Ergebnis: Tödliche ultraviolette Strahlung verbrennt alles Leben auf ausgewählten SEktoren der Erdoberfläche. Und irgendwo in einem der Weltmeere löst ein Geheimkommando ein künstliches Seebeben aus, verheerende "Tsunami"-Wellen türmen sich auf und vernichten an entfernten Küsten Millionen von Menschenleben. - Amerikanische Truppen experimentieren beispielsweise in Vietnam mit künstlichen Regen- und Feuerstürmen."

i) Wohin steuert die Welt?

Was bedeutet das alles? Werden diese Horrorwaffen je eingesetzt? Was wird das Ergebnis sein?

Eine Deutschrussin, Renate Zehder, hatte vor ca. 20 Jahren folgenden Traum, den ich hier aus einem Brief weitergebe:

"Der Eindruck nach dem Erwachen war ein ganz klares Bild von einer Weissagung von einem Auftrag der Menschheit gegenüber, sie aufmerksam zu machen, dass die letzte Zeit vor dem Gericht naht. Ich sah, wie die Menschheit sich in einem großen Graben tummelte, bunt, laut und ziellos, wie lauter Betrunkene; sie torkelte, jubelte und drehte sich. Am Horizont waren indessen alle Anzeichen eines nahenden Orkans zu sehen, aber keiner merkte es. Männer und Frauen - die Geschlechter warn nicht mehr voneinander zu unterscheiden - merkten nicht, was auf sie zukam. Obwohl die Luft staubig und zum Ersticken war, stieg doch keiner aus dem Graben nach oben, wo es eine reinere Luft gab. - Und von irgendwo kam ein Donner, blitzte es auf, ertönte eine Stimme: "Besinnt Euch doch, es ist die letzte Zeit! Hört auf zu huren, hört auf, alle Gottesgesetze mit Füßen zu treten, hört auf zu lügen, Geld. zu sammeln und dabei arme Völker des Hungers sterben zu lassen. Hört auf zu lästern. Wei denkt doch jeder nur noch an sich, jeder zuerst an sich!. - Und es blitzte und donnerte; das Wetter kam immer näher, aber unten im Graben johlten, tanzten und fraßen die Menschen und leckten sich. Und es wurde immer dunkler und dunkler. Der Graben schien zu versinken wie ein Schiff, und kein Mensch merkte es."

Für alle Christen in der Welt beginnt nun eine schwere Zeit, eine Zeit großer Trübsal. Der chrsitliche Glaube, die einzige Gottesoffenbarung, die Botschaft der Liebe, soll nun den anderen Religionen, die aus dem reiche der Dämonen stammen, gleichgestellt werden. Vielleicht ist aber auch dies, unter der Zulassung Gottes, der einzige Weg, alle wahren Gotteskinder aus den sich entzweienden Gruppen und Grüppchen christlicher Konfessionen herauszuführen, um sie zur Einheit zu bringe. Wir stehen in der Erfüllung von Jesu prophetischem Ausspruch in Mt 24:9-12 mit dem Schwerpunkt von Vers 9b: "Und ihr müsset gehasst werden u m meines Namens illen von allen Völkern.".

Die Marienschwestern schreiben dazu in einem "Wort zur Lage 1979" Folgendes: "Schleichende Christenverfolgung beginnt. "Schleichend" fängt diese Verfolgung jetzt auch in den westlichen Ländern an, nachdem seit Jahren eine linke Infiltration die Wege dafür gebahnt hat und sich nun, 1979, die Parole, gegen jede Autorität vorzugehen, in Gesetzen niederzuschlagen beginnt. Das bedeutet, dass man gegen Eltern, Lehrer und Vorgesetzte, gegen alle, die nach göttlichen Ordnungen und Geboten Autoritäten sind, vorgeht - und damit gegen Gott selbst, der die eine wahre Autorität ist.

All dies steht im Zusammenhang mit einem einschneidenden Geschehen: Das "Internationale Jahr des Kindes" ist für 1979 ausgerufen. Und zwar werden von der UNO, der die meisten Völker angeschlossen sind, , dafür die Richtlinien ausgegeben, die - unter der Tarnung, die Kinder zu befreien und zu schützen - in weitem Maß dem neomarxistischen Geist Bahn machten. Nach der Grundtendenz von Marx und Lenin ist Gott zu hassen und sind es natürlich auch die, die zu IHM gehören. So haben Christen in den USA - z.B. die große Fürbittebewegung "Intercessors for America" u . a. - darauf hingewiesen, dass im Programm ICY (International Children's Year) Folgende enthalten ist: Kinder können das legale Recht haben einen Prozess gegen ihre Eltern zu führen, wenn diese "Sie zwingen, zur Kirche. zu gehen". Das Kind soll geschützt werden vor allem, was "rassische oder religiöse Diskriminierung nähren könnte" - wenn also z. B. Eltern ihre Kinder lehren, dass der christliche Glaube vorzuziehen, bzw. dem Atheismus, Humanismus, Buddhismus oder anderen Überzeugungen überlegen sei. Ein klar angesprochenes Ziel ist, die Kinder von den "herkömmlichen Werten zu befreien" - und dies sind ja die christlichen Werte. Im Zusammenhang damit sollen weitgehend Programme für Kinder der Kontrolle des Staates oder der UNO unterstellt werden. Man kann sich leicht vorstellen, welche Auswirkungen dies haben wird etwa auf christliche Freizeiten und Sommerlager. In dem von der Bundesregierung geplanten Jugendhilfegesetz, das nach fats 10-jähriger Arbeit am Entwurf eigentlich Ende 1978 verabschiedet werden sollte, waren die gleichen Tendenzen zu finden. Der Entwurf enthielt einen umfassenden Erziehungsanspruch des Staates und damit verbunden eine umfassende Kontrolle aller Eltern. Er zielte letztlich auf eine atheistische Kindererziehung ab. Durch den Einspruch der CDU/CSU ist die Gesetz im Dezember letzten Jahre nicht durchgekommen, aber seine Initiatoren und Befürworter werden weiter in dieser Richtung arbeiten.

Bei diesem und anderen neuen Gesetzen sind letzten Endes vor allem die Christen gemeint, gegen die man vorgeht. Im Zuge der allgemeinen progressiven sozialen Revolution sollen alle bisher noch geltenden Normen und ethischen Werte aufgelöst werden. Die Gesetze deuten bereits an, dass solche, die dabei nicht mitmachen, sondern dem marxistischen Geist widerstehen und an Gott und Seinen Geboten festhalten, unter die schleichende Christenverfolgung kommen."

In einer wohlvorbereiteten Aktion, um dem Christentum einen weiteren tödlichen stoß zu versetzen, ist beabsichtigt, einen unseren Herrn und Heiland diskriminierenden Form herzustellen. Dieses Machwerk der Hölle, das von einem dänischen Filmproduzenten geplant ist, soll den Titel "'Das Liebesleben Jesu" führen. Bis jetzt konnte durch Unterschriftensammlungen immer wieder verhindert werden, das geplant Vorhaben zur Durchführung zu bringen. Dich wird der böse Geist in jenem Menschen nicht ablassen, ihn umerzutreiben, bis er sein schreckliches Ziel erreicht hat.

In der gleichen Linie, nämlich das Christentum herabzusetzen, liegt der von Moskau vorbereitete Plan zu Errichtung einer Weltkirche. Wir lesen unter der Überschrift "Operation 76 und die Weltkirche" von W. Henry Mac Farland (Mont Zion Reporte, April 13):

"Auf dem 18. Nationalen Kongress der kommunistischen Partei der USA im Juni 1972 in New York City hat man erneut das Programm der Partei bekräftigt, das in einem endgültigen Zehnjahresplan seit 1966 gipfelt. Diese Planung sieht vor, dass die Vereinigten Staaten mit Wirkung vom 4. 7. 76 in eine sowjetorientierte Weltregierung aufgenommen werden. Als weitere Grundlage für dieses Unternehmen dient eine von Moskau ausgehende Planung seit Anfang der Siebziger Jahre mit der Gründung einer "Kirche der Weltbruderschaft". Der Sitz der Weltkirche soll in Jerusalem sein. Voraussetzung ist die Einheit zwischen Kirche und Staat.

Zuvor sollen Protestanten, Katholiken und Juden in einem Nationalrat der Kirchen aufgenommen werden. Durch Beschluss des obersten Gerichts der USA sollen laut Gesetz alle Kirchen, Sekten und freien Evangelisten legal in die Körperschaft aufgenommen werden. Alle, die sich dem Zusammenschluss entziehen, sollen wirtschaftlich abgedrosselt und dann verfolgt werden. Dieser Nationalrat der Kirchen wird im Weltrat der Kirchen aufgehen und in der Zusammenarbeit. zwischen Kirche und satt ein soziales Evangelium bringe. Wiederstrebende gegen den Zusammenschluss werden als Extremisten. und Geisteskranke angesehen, die eine Bedrohung der Geistesverfassung der Nation darstellen.

Unter der Planung "Operation 76" werden Begriffe wie Göttlichkeit, Erlösung, biblischer Wortglaube, Geistesmoral als Anzeichen potentieller Geisteskrankheit bezeichnet. Vorauslaufende Gesetzesvorlagen sollten bereits ab 1973 dem US-Kongress zugeleitet werden. Die Gesetzgebung wird bekannt als nationales Gesundheitsgesetz des Gemeinwesens (National Community Health Act.). Im Artigel II werden Beschränkungen auferlegt auf Organisationen und Einzelne, die den Richtlinien widerstreben, mit gleichzeitigem psychologischem Test. Es wird ferner eine Neufassung der Bibel beantragt, die die Donay-Übersetzung der Katholiken und die revidierte Standardübersetzung der Protestanten ersetzen soll. Die "entwickelte Weltbibel" soll die Grundlage für die Einheit des Weltchristentums sein, wobei alle Göttlichkeit von der z weiten Person der Gottheit (Jesus) genommen werden soll. Die Kreuzigungstatsache soll ausgelöscht werden. Kirchen, Gemeinschaften und freie Evangelisten, die die Kreuzigungsgeschichte veröffentlichen und predigen, werden mit Gefängnis bestraft. Die Gesetzgebung, die Kreuzigungsgeschichte aus den Bibeln herauszulösen, wird von der Anti-Verleumdungsliga (Anti-Defamation-League) bearbeitet und hat bereits einen Gesetzentwurf zur Vorlage bei US-Kongress eingebracht lange bevor die Weltbibel in Erscheinung treten soll, die von der Liga ebenfalls bearbeitet wird."

3. Die Situation in Europa und in der BRD

a) Prophetische Akzente

Die Vorbereitungen des Kommunismus zur Erstürmung der Bundesrepublik Deutschlands und damit Europas sind schon ziemlich zum Abschluss gekommen. Das stärkste Bollwerk gegen die rote Flut, der christliche Glaube, ist wie ein herabgebranntes Lagerfeuer geworden, das nur n och schwach in die Nacht unserer Gegenwart hineinleuchtet. Nicht nur die Politiker, auch die Christen sind eingeschlafen. "Wenn ihr weiter schlaft, seid ihr alle verloren!" ... das rief der weltbekannte russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn amerikanischen Arbeiter- und Gewerkschaftsführer am 30. Juni 1975 in Washington zu. Im März 1976 beschwor Alexander Solschenizyn im englischen Rundfunk BBC in einer bedeutsamen Rede, die Englands Öffentlichkeit beschäftigte, die Engländer mit der Feststellung: "Der Westen steht vor dem Zusammenbruch". Dem Westen fehlen Mut und Vernunft! Der Westen gibt eine Position nach der anderen auf. Unsere Situation in Europa heute ist bildlich vergleichbar mit dem Untergang der "Titanic"! Auf diesem Schiff wurde noch getanzt, nachdem ein Eisberg das tödliche Leck in den Rumpf des Ozeanriesen gerissen hatte! Nur Wenige bemerkten die Gefahr - diese ließen sich retten und rettet andere mit. Für uns in Deutschland, dem Land der Reformation, gilt diese Entscheidung ganuz besondern, denn "Deutschland wir mit dem Glauben an Christus leben, aber ohne den Glauben an Christus wird es dem Ansturm der roten Flut nicht standhalten, es wird untergehen!" so steht auf einem Flugblatt zu lesen, das anlässlich eines Schweigemarsches am Sonntag, den 8. Mai 1976, in Bonn verteilt wurde.

Betendes Stehen vor Gott, wie Abraham um Sodoms willen, könnte und noch retten Wer wird für uns in den Riss treten, wie Mose es tat? Ach gäbe es genug heilige Hände, die ohne Zorn und Zweifel sich zu Gott erheben, um das Verderben unseres Volkes aufzuhalten.

Prophetie kann nur von prophetisch begnadeten Menschen erfasst und verstanden werden. Die Prophezeiungen der Heiligen Schrift sind zwar vollkommen, aber sie müssen gedeutet werden. Zu allen Zeiten gab es Männer Gottes, welche Gott zum jeweiligen Zeitpunkt eine Schau für naheliegende Ereignisse schenkte. So u. a. dem katholischen Segenspfarrer Handwercher, der an 15 Sonntagen jeweils in den frühesten Morgenstunde in Bildern zukünftige Ereignisse voraussah. Er war ein Mann des Gebets und ein Seelsorger von Gottes Gnaden, der bei einer christozentrischen Verkündigung seine Gemeinde um den Opferaltar scharte. Er sah schon im Jahre 1830 ein unabwendbares Gericht ohne Erbarmen über Europa und in Sonderheit über Deutschland hereinbrechen. Dieses Gericht beschreibt er mit folgenden Versen, welchen ich mir anschließend noch eine Deutung zu geben erlaube.

"Die Gottesgeißel

1. Ähnlich einem Tafeltuche hing es nieder von den Sternen,
und es ward herabgelassen aus des Himmels tiefsten Fernen
2. Aus dem Tuche steigen Nebel auf samt Rauch und Feuerflammen,
und es wickelt wie ein Balken plötzlich sich das Tuch zusammen.
3. Eins der Enden von dem Balken hat ein Kronereif umfangen,
doch am andern Ende sah man ein Geißel Gottes hangen.
4. Lange sah man diesen Balken waagerecht am Himmel glühen,
und die Geißel hochgeschwungen Feuerfunken niedersprühen.
5. Endlich sah man noch den Balken in ein Schlachtschwert sich verändern,
welches blutrot aufgehoben über Städte hing und Ländern."

Zu Vers 1: Im Anfang einer Invasion aus dem Osten wird eine Waffe, etwa ein tödlicher Staub, durch Flugzeuge abgeworfen, der, wie ein Tuch in der Luft stehend, das weitere Vorrücken feindlicher Panzerverbände verhindert.

Zu Vers 2: Damit beginnt der Gegenschlag der Amerikaner und somit die Auseinandersetzung zwischen Ost und West (siehe Vers 4 u. 5).

Zu Vers 3-5: Der Beginn des Gottesgerichtes (Geißel) ist zugleich der Zeitpunkt für die Entrückung der Gemeinde Jesu (Krone).

Am 2. Sonntag sah Pfarrer Handwercher ein "Gericht ohne Erbarmen", das er mit folgenden Worten beschreibt: "In des Jammers Hause sah ich über tausend erdenfarb'ne schmerzverzerrte Menschen stehen in dem weiten Krankensaale.

Mitten in dem Saale sah ich einen Mann zu Stuhle sitzen, dessen Augen gleich der sonne voll erhabner Würde blitzen.

Solche Majestät des Wesens war mir vorher nie erschienen; ich erkannte: diese Hoheit kann nur Gott zur Hülle dienen.

Auf das Knie gesenket wagt' ich seine Kniee zu umklammern. Seine Füße sanft zu küssen, und zu ihm hinaufzujammern:

"O erbarme dich, Erbarmer! Sieh des Elends ganz Größe! O erbarme dich, Erbarmer! O errette, o erlöse!"

Aber langsam neigt der Hehre sein erhab'nes Haupt beiseiten; durch den Wink des Auges sah ich mein Gebet mit "nein" beschieden.

Nochmals wagt' ich meine bitte, aber mit der Hand zurücke weist der Hohe majestätisch. Un der sprach mit ernstem Blicke:

"Meine Rechte hab' ich zürnend auf die Länder ausgestrecket; ein Gericht ist angesetzet, das die Erdenvölker schrecket.

Meinen Weizen will ich worfeln; säubern will ich meine Tenne; doch die Meinen will ich sammeln, wie die Küchlein lockt die Henne.

Will ein neues Reich mir stiften und darein die Treuen setzen, die in Buße meiner harren und den Glauben nicht verletzen."

Anton Johannsson, ein Eismeerfischer, der eine klare Glaubensstellung hatte, sah in den Jahren 1907 - 1911 alle drei Weltkriege voraus, von welchen seine Vorhersagen bezüglich der ersten beiden Krieg bis ins einzelne eingetroffen sind. Da in der Bibel die Worte nicht nur vom Prüfen (1Jo 4:1), sondern auch vom Nicht-Verachten der Weissagung stehen (1Thes 4:1), sondern auch vom Nicht-'Verachten der Weissagung stehen (1Thes 5:20), bringe ich den gerafften Bericht seiner diesbezüglichen Aussagen.

Anton Johannsson hatte eine Christuserscheinung, ähnlich wie Sadhu Sundar Singh. Er erschien ihm von der rechten Seite her und sagte zu ihm, dass die 3 Weltkriege wegen der Bosheit des Judasgeistes der Menschenkommen würden. Die Katastrophe des dritten Weltkrieges ist in Einzelheiten beschrieben:

"Kriegsziel des Ostens ist die Zerstörung Amerikas und Englands. Eine Kettenreaktion von Kriegen wird vom Osten heraufbeschworen. Vernichtung der USA-Truppen durch Verwicklung in neue Kämpfe wird erstrebt. China wird in Indien und in Ostaqseien einmarschieren. Der Krieg wird zu einem Bakterienkrieg großen Ausmaßes. Persien und die Türkei werden von russischen Truppen eingenommen. Neuer Balkankrieg entsteht. Italien wird zerstört werden. Die rote Sturmflut brandet gegen Italien,, Frankreich, Schweiz und Spanien. Seuchen werden Wahnsinn, Blindheit und vollkommene Vernichtung des menschlichen Körper verursachen. Deutschland wird vom Osten her aufetollt werden. Amerikanische Flugzeuge werden von Afrika her die vordringenden Panzerkolonnen vernichten. Der Angriff wird in der Herbstzeit gestartet werden. Deutschland wird jedoch nach einer schweren Ausplünderung wieder frei. Die Ostzone, Polen und andere Länder im Osten (z. B. Ungarn, Tschechei usw.) werden auch wieder frei. Finnland und Skandinavien werden einem Bakterienkrieg ausgesetzt sein. Bürgerkrieg in England usw."

b) Die Kriegsvorbeitungen des Ostens

Der Kommunismus hat die Weltrevolution auf seine Fahne geschrieben und wird von seinem Ziel, die ganze Welt zu erobern, nicht ablassen.

In der "Bildpost" vom 12. September 71 war zu lesen: "Die Sowjetunion ist zum Generalangriff auf Westeuropa bereit. Von der deutschen Presse nahezu totgeschwiegen wurden die sensationellen Veröffentlichungen des n ach dem sowjetischen Einmarsch aus Prag geflüchteten tschechoslowakischen Generalstabschefs, General Sejna, die jüngst in einer Londoner Zeitung erschienen. Er war als oberster strategischer Planer der Tschechoslowakei genau eingeweiht: Seit 1965 - so Sejna - hat sich die Sowjetunion planmäßig auf einen Angriffskrieg gegen West-Europa gerüstet und vorbereitet. In 3 Tagen soll der Rhein, in einer Woche der Atlantik erreicht werden. Dabei sollen auch die neutralen Länder, wie z. B. die Schweiz, überrannt werden. Die Aufgaben der einzelnen Einheiten sind dabei bis aufs letzte festgelegt.

Landräte, Bürgermeister, Polit-Kommissare, Polizei-Chefs und Richter sind bereits ernannt, um am Tage X die Macht in West-Europa zu übernehme.

Millionen von Lebensmittelkarten, Flugblättern, Tagesbefehlen und Plakaten in deutscher und französischer Sprache sind bereits gedruckt.

Eine "schwarze Liste" von über 10 000 Personen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz stehen schon fest; dies e sollen sofort verhaftet und innerhalb von 24 abgeurteilt werden.

Bahn-Knotenpunkte, Brücken, Bahnhöfe, Rundfunk- und Fernseh -Stationen sollen mit Hilfe von sich bereits am Einsatzort befindlichen Agenten sofort unschädlich gemacht bzw. übernommen werden."

Da die von militärischen Fachleuten aufgestellten ausführlichen Berichte, bezüglich des Überfalls auf die Bundesrepublik, wegen ihrer Länge nicht wiedergegeben werden können, bringe ich hiervon jeweils die Überschriften und evtl. einige Kernsätze.

Ende 1973 lesen wir in einer Zeitung: "Militärisches Übergewicht des Ostens nimmt zu. Gespräch mit General Brennecke, NATO-Oberkommandierender in Mitteleuropa. Das Existenzminimum der Kräfte bei der NATO ist erreicht. Die westlichen Streitkräfte haben einen Verlust von 3 Divisionen und mehreren hundert Kampfflugzeugen durch Abrüstung hinnehmen müssen. Im gleich Zeitrum hat der Osten die Zahl seiner Panzer um 6000 vermehrt. Nach der Tschechenkrise sind 6 sowjetische Divisionen und eine erhebliche Zahl von Kampfflugzeugen zusätzlich in den mitteleuropäischen Raum verlegt worden. Jugoslawien stelle sich gegenwärtig als Zeitbombe dar, denn niemand wisse, ob Jugoslawien beim Abtritt Titos von der politischen Bühne in der Lage sein werden, seine Selbstständigkeit zu behaupten."

"Die Welt" vom, 1. 2. 74 berichtet: "Es ist hohe Zeit für Europa, aus dem Nahost-Krieg die richtigen Konsequenzen. zu ziehen. Gestern am Suezkanal und morgen an der Elbe. - Berlin - ein wichtiges Etappenziel der Sowjets. - Sand in die Wirtschaft der Industrieländer. Dem heißen Krieg um Israel folgte getreu den sowjetischen Vorstellungen der Wirtschaftskrieg der meisten Öl exportierenden Länder gegen die Industriestaate des Westens.

Es muss nachdenklich stimmen, wenn in der DDR die Zahl der Manöver im Divisionsverband von 16 im Jahre 1972 auf 32 im vorigen Jahr verdoppelt wurde; wenn die Nachschubleistung der sowjetischen Streitkräfte in der DDR durch Zuführung neuer Sieben-Tonnen-Lkw gleichfalls verdoppelt wurde und wenn die Luftstreitkräfte Pankows, die bisher auf Verteidigung ausgerichtet waren, durch Aufstellung neuer Jagdbomber-Divisionen auf offensive Strategie. umgestellt werden. Innerhalb einer Stunde können diese Jagdbomber zum Einsatz mit taktischen Atombomben ausgerüstet werden.

Die Panzerdivisionen in der DDR sind ausgerüstet mit Wat- und Tauchpanzern, die unter Wasser die Elbe durchqueren können. Rund 10 000 T-Z2-Panzer mit der großkalibrigen Kanone. und dem Infrarot-Nachtzeitgerät befinden sich in Lauerstellung.

Nur wenn die NATO stark und aktionsfähig ist, wird sie die Sowjets daran hindern, unter Drohung oder gar Anwendung von Waffen ihre Ziele zu erreichen."

"Heilbronner Stimme" vom 22:2 1974: "In Wien sind sowjetische Aufmarschpläne bekanntgeworden. - 5 Tage - und die Bundesrepublik ist kommunistisch. Geheimträger des Warschauer Paktes bestätigt estliche Vermutungen. "Blitzaktion" gegen Westeuropa geplant. Moskau schon die Neutralen nicht: auch Österreich , die Schweiz und Jugoslawien sind in die Pläne mit einbezogen.

"Europa-Bericht" - August 1975: "Vertragsbruch Moskaus - Rumänien arbeitet mit Gangstermethoden - Der Mörder von König Feisal hatte Kontakte mit dem KGB - Brandts Besuch in Moskau - Volksfront in Europa - Italien: Es gilt als schick, kommunistisch zu sein - In NATO-Kreisen herrscht die Überzeugung vor, dass es sich bei den Waldbränden im niedersächsischen Zonenrandgebiet um das Werk geschulter politischer Saboteure aus dem Ostblock handelt. - Die norddeutsche Tiefebene ist bekanntlich ein ideales Panzergelände, das sich die Warschauer-Pakt-Staaten für einen schnellen Durchbruch zum "Nassen Dreieck" ausgewählt haben."

"VM-Nachrichten" vom 15. Oktober 75: "Aus Informationen verschiedener Geheimdienste wurde bekannt, dass Mitteleuropa in der zweiten Jahreshälfte 1978 einer besonderen Gefahren-Konstellation ausgesetzt sein wird. Die Sowjetarmee plant mit ihren Verbündeten, in einem kurzen, intensiven Blitzkrieg die Verteidigungslinien der NATO zu überrennen. Ein einziger Panzerdurchbruch an den Rhein, abgesichert von einem Luftschirm und einem dichten Geflecht von Luftabwehrraketen soll die Entscheidung erzwingen, die NATO-Abwehr lähmen."

"Europa-Bericht" Oktober/November 1975: "Warschauer-Pakt auf Blitzkrieg vorprogrammiert. - Sowjetische Offensiv- Vorbereitung. - Unterwanderung der durch rote Kräfte. - Bundesgrenzschutz soll "DDR"Untaten verheimlichen."

Bericht vom 16. 6. 76: "Kampfkraft der DDR-Armee nimmt zu. In Mecklenburg werden nukleare Sprengkörper von der NVA bewacht. Die Russen liefern moderne Waffen."

"Bildpost" vom 23. Juni 1976: "Heuchlerische Perfidie kommunistischer Propaganda. DDÖR wird für "Blitz-Krieg" aufgerüstet. Modernisierung und Verstärkung der "Volksarmee" verraten Offensiv-Charakter. Weiter expansive Aggressivität. 20 000 Panzern Osteuropas stehen knappe 7000 in den NATO-Staaten gegenüber; 5000 Kampfflugzeuge gegen 1700 bei der NATO; während 27 NATO-Divisionen 73 Ostblockdivisionen gegenüberstehen. Die DDR hat bei 17,3 Millionen Einwohnern 1,1 Millionen Soldaten dauernd unter Waffen. Die BRD zählt 60,1 Millionen Einwohner und hat 460 000 Menschen unter Waffen. Das Fallschirmjägerbataillon 40, das in Propra auf der Insel Rügen zusammengezogen ist, ist zu einer hochqualifizierten Kommandotruppe für Sabotageeinsätze in der Bundesrepublik ausgebildet worden.

"Der schwarze Brief" vom August 1976: "An der Nordflanke der NATO üben Truppen der Sowjets und der Ostblockländer permanent die Invasion. Sowjetische Landungsmanöver werden unter kriegsmäßigen Bedingungen bis kurz vor der dänischen Küste und nachts sogar an den norwegischen Fjorden exerziert. Spezial-U-Boote der SU landen nachts Froschmänner auf der dänischen Insel Bornholm und üben den "Ernstfall".

"Welt am Sonntag" berichtet am 9. Januar 1977: "Wenn die N'ATO ihre konventionelle Verteidigung nicht stärker ausbaut, könnte das für die Sowjets bald Anlass für einen konventionelle Invasion Westeuropas sein (und da spricht Wehner weiterhin von einer Abrüstung der NATO). - Alle 5 Wochen ein neues Sowjet-U-Boot.

"WAZ" vom 5. Februar 1977: "Russen greifen Sonntag nacht im Sommer an. In 20 Minuten Kasernen erobert. Nach eineinhalb Stunden so viele Brückenköpfe gebildet, dass die überrumpelte NATO-Verteidigung kaum mehr realisiert werden kann."

"Bayern-Kurier" vom 20. August 1977: "Hauptkriegsschauplatz Afrika. - Alarm für das schlafende Europa. - Moskaus Imperialismus bedroht unseren Kontinent."

"Süddeutsche Zeitung" vom 1. Oktober 1977: "DDR-Außenminister warnt vor Missachtung des Grundlagenvertrags und des Vier-Mächte-Abkommens. Peking: Die Kriegsgefahr wächst. Außenminister Huang Hua warnt in der UNO den Westen vor Beschwichtigungpolitik. - Deutsche Militärs besichtigen mongolische Wehrdörfer in China." -

"Europa-Bericht" vom Nov./Dez. 1977: "Senator Nunn warnt vor "Blitzkrieg" der Sowjetunion. - Sowjetimperium: Moskaus politische Strategie: Moskau will die Bundesrepublik langsam aber sicher zu seinem völkerrechtlich abgesicherten Interventionsobjekt machen. Zu diesem Zweck muss die Bundesrepublik der Verletzung des Potsdamer Abkommens von 1945 überführt werden. Nach diesem Abkommen müssen alle Maßnahmen getroffen werden um den deutschen Militarismus und Nazismus auszurotten, damit Deutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann. Eine solche Bedrohung will Moskau mit Hilfe der europäischen KP-Führungen nachweislich machen durch Desinformation, durch Agitation und Anheizen des Terrorismus."

Inzwischen (1978/79) ist bekannt geworden, dass die Sowjetunion eine Heeresstraße von 16 m Breite durch Polen hindurch bis an die Grenze der DDR gebaut hat, wo sie weiteren Anschluss nach Westen findet. Vom Innern der Sowjetunion führt gerne eine gerade fertiggestellte Eisenbahnlinie bis zur Elbe zum speziellen Transport von Panzern, die mit Besatzung in kürzester Zeit an die zukünftige Front gebracht werden können. Seit dem Breschjew-Besuch im Jahre 1978 in der BRD sind ferner noch zusätzliche sieben sowjetische Blitzkriegsregimenter in die DDR verlegt worden. Entlang der Grenze zur Bundesrepublik sollen in nächtlicher Arbeit (so hört man) Stellungen ausgebaut und Schussschneißen in die Wälder geschlagen worden sein.

Die NATO-Zusammenarbeit in Europa ist gefährdet, da jedes Land seine eigenen Waffensysteme entwickelt hat und im Notfall Ersatzteile nicht beschafft und auch nicht ausgetauscht werden können.

"DSB" August 1976: Die Sowjetunion überlebt den Atomkrieg. Die Strategie der nuklearen Abschreckung, auf der seit Jahrzehnten das Gleichgewicht der Supermächte basiert, ist praktisch. zusammengebrochen. Die Sowjetunion hat ein die gesamte Zivilbevölkerung, die Industriezentren und die Militäranlagen umfassendes Programm des Kriegssüberlebens - das beste auf der Welt - abgeschlossen. Der perfekte sowjetische Zivilschutz, die Dezentralisierung der lebenswichtigen Industrie, sowie der Ausbau der staatlichen Vorratshaltung geben dem Kreml die Garantie, dass die UdSSR einen Atomkrieg nicht nur überlebt, sondern danach im zweiten Schlag die NATO-Länder und die USA besiegen kann. Diese für den feien Westen schockierende Nachricht ist enthalten in einer Studie des Londoner Foreign Affairs Research Institute, die der Schwarze Brief in dieser Ausgabe im vollen Wortlaut veröffentlich.

Im Falle eines alles zerstörenden Atomkrieges - so werden die Sowjetbehörden nie müde zu wiederholen - ist ein Sieg unmöglich, es sei denn, dass die Bürger sich einer praktischen und psychologisch-moralischen Vorbereitung unterziehen. Dieses Programm des Selbstvertrauens ist der einzige Weg, auf dem die Sowjetunion sicher sein kann, den Westen zu schlagen. Der Sozialismus kann dann "eine neue Weltgesellschaft" gründen. Sowjetische Militärdenken macht klar, dass es keine Beschränkung des Waffeneinsatzes im Verlauf dieses letzten Konflikts geben wird. Ziele werden nicht nur Militärobjekte und Industrieanlagen sein, sondern auch Verwaltungszentren, Transportsysteme, Kommunikationsnetze und Gebiet mit hoher Bevölkerungsdichte. Die Zerstörung und das Chaos nach dieser Aktion würden die Kriegsleistung einer unvorbereiteten Nation völlig. zerstören und vollständig verhindern, so dass sie sich nicht in ausreichendem Maße erholen könnte, u m ihrem Angreifer auf dessen Attacken fortgesetzten Widerstand bieten. zu können.

Unter Reisgabe von rund 12 Millionen Russen, die geopfert werden müssen, kann die Sowjetunion aufgrund ihres technisch perfekten Kriegsüberlebens-Programms noch in diesem Jahr den Westen angreifen, denn der Sieg ist sicher und das Risiko kalkuliert. Die Gefahr, das die Sowjetunion den Westen atomar angreift und damit den dritten Weltkrieg auslöst, ist akut geworden. Alexander Solschenizyn hat diese Situation erkannt und in seinem BBC-Interview am 2. März 1976 beschrieben: "Inzwischen ist die Lage so, dass es in der Sowjetunion eine derartige Militärwirtschaft gibt, dass es nicht mehr in der Macht des Politbüros liegt, den Krieg zu verhindern - selbst wenn alle Mitglieder einstimmig keinen Krieg beginnen wollen."

c) Politische Untergrundarbeit

1968 sagte ich in einem Vortrag in München: "Eine gewisse Partei wurde verboten und viele ihrer ehemaligen Mitglieder - ich habe mich selbst davon in meiner Heimatstadt Ludwigshafen überzeugen können - sind in anderen Parteien wieder erschienen; z. T. sogar in führender Position. Ihre Ideen haben sie bestimmt nicht aufgegeben, und sie werden dort, wo sie jetzt sind, entsprechend arbeiten, damit sie doch noch zu ihrem Ziel kommen.

Hören wir dazu, was Lenin "zur Strategie der UdSSR im Frieden" (nach einer Veröffentlichung des "Londoner Institut für Konfliktforschung (ISC) sagt:

"Als Ergebnis meiner Beobachtungen während der Jahre meines Exils muss ich feststellen, dass die sogenannten kulturellen Führungsschichten Westeuropas und Amerikas einfach unfähig sind, die gegenwärtige politische Lage und die tatsächlichen Machtverhältnisse richtig zu beurteilen. Diese Führungsschicht ist stumm und tabu (taubstumm), und unser Verhalten ihr gegenüber sollte auf dieser Voraussetzung beruhen.

Revolution entwickelt sich niemals in einer geraden Linie oder in einem ununterbrochen Entwicklungsprozess. Sie bildet eine Folge von Sprüngen nach vorn und zurück, eine Seie von Angriffen und Phasen der Beschwichtigung. In dieser Periode wächst die stärke der Revolution. und bereitet den Endsieg vor. Es handelt sich. um einen langwierigen Prozess, den die sozialistische Revolution durchmachen muss. Daher ist es notwendig, auf bestimmte Manöver zurückzugreifen, die das Tempo unseres Sieges beschleunigen können:

a) Um die "Taubstummen" zu beschwichtigen, müssen wir erklären, dass eine Trennung (fiktiv!) zwischen unserer Regierung und den Regierungsorganen einerseits und der Partei, dem Politbüro und der Komintern andererseits besteht. Das letztere muss besonders hervorgehoben werden, nämlich dass es auf dem Geiet der UdSSR unabhängige politische Gruppierungen gibt. Die "Taubstummen" werden uns das glauben.
b) Wir müssen unsern Wunsch zum Ausdruck bringen, sobald wie möglich Beziehungen mit den kapitalistischen Ländern aufzunehmen, und zwar auf der Grundlage der absoluten Nichteinmischung in ihre innern Angelegenheiten. Die "Taubstummen" werden uns das glauben!

Sie werden entzückt darüber sein und werden uns die Türen öffnen. Durch diese Türen werden wir so schnell wie möglich die Emissäre der Komintern und der Partei schleusen, und zwar unter dem Deckmantel diplomatischer, kulturelle und wirtschaftlicher Vertreter.

Die Wahrheit sagen ist ein bourgeoises Vorurteil. Eine Lüge wird durch das zu verfolgende Ziel gerechtfertigt. Die Kapitalisten und ihre Regierungen werden gegenüber unseren Aktivitäten die Augen verschließen. Auf diese Weise werden sie nicht nur taubstumm, sondern auch noch blind werden. Sie werden uns Kredite zur Verfügung stellen, die uns dazu dienen werden, die kommunistischen Parteien in ihren Ländern zu unterstützen. Sie werden uns das Material und das technische wissen liefern, das uns fehlt. Sei werden unsere Rüstungsindustrie wieder aufbauen, die wir benötigen für unsere zukünftigen siegreichen Angriffe auf unsere "Versorger" Mit anderen Worten: "Sie werden sich anstrengen, um ihren eigenen Untergang vorzubereiten!"

Jeder Kommentar überflüssig, Westeuropa - und allen voran die Bundesrepublik Deutschland - ist getreu den Ausführungen Lenins drauf und dran, seinen eigenen Untergang vorzubereiten. Einen besseren Kronzeugen als Lenin kann es dafür doch wohl nicht geben.

"Bundesrepublik bald sturmreif für Moskau".

Unter dieser Überschrift schreibt die "Neue Bildpost" am 15. 8. 1971:
"Die Bischöfe schweigen und die Katholiken schlafen: Die kommunistische Gefahr für die Bundesrepublik hat in den letzten Jahren ungeheuer zugenommen. Außenpolitisch vergibt das freie Deutschland eine "Position" nach der anderen; im Inneren arbeiten immer stärkere Kräfte auf einen Umsturz hin. Die Rechnung des Kreml geht bald auf; die Bundesrepublik ist in wenigen Jahren reif für Sozialismus und Kommunismus. Einer trügerischen "Entspannungs'"-Schimäre nachjagend, hat die Regierung - die Forderung des Grundgesetzes missachtend - jeden Anspruch auf Wiedervereinigung aufgegeben und die kommunistische Herrschaft über Mitteldeutschland de facto anerkannt.

Ohne zwingende Notwendigkeit und ohne akzeptable Gegenleistung hat sie die deutschen Ostgebiete an die Kommunisten abgetreten, damit einen Friedensvertrag, dem jede endgültige Grenzregelung vorbehalten sein sollte, gegenstandslos gemacht.

In diesen Wochen schließlich ist die Regierung dabei, den Sowjets und ihren Helfershelfern den Griff nach dem freien Teil Berlins zu ermöglichen.

Zu diesen fatalen ost- und deutschlandpolitischen Fehlern, die auch eine CDU/CSU-Regierung nach 1973 nicht mehr völlig ausbügeln könnte, passt eine innenpolitische Entwicklung, deren Folgen noch verhängnisvoller sind: Der Sozialismus als Trojanisches Pferd des Kommunismus. Zunehmende Blindheit vor der Gefahr von links. Schwindende Bereitschaft, den freiheitlichen Rechtsstaat zu verteidigen. Hier die Indizien und Symptome:

An Schulen und Hochschulen schreien Linksextreme immer lauter nach "systematischen Reformen", sprich Umsturz. Andersdenkende werden tyrannisiert, Professoren malträtiert. Grundgesetzwidrigen Vereinigungen (Rote Zellen) legt niemand das Handwerk.

Linksradikale Organisationen, allen voran die Jusos, und linksextreme Politier à la Jochen Steffen streuen bei jeder Gelegenheit Sozialisierungsparolen aus, hetzen gegen Presse und Privateigentum. Die Deutsche Kommunistische Partei wird immer mächtiger: 30 000 Mitglieder, viele Hunderttausend Sympathisanten, über 100 Betriebszeitungen, schier unbegrenzte Geldmittel (aus Pankow). Ungehindert wühlen die Kommunisten an Schulen und in Betrieben; zu einem DKP-Verbot kann sich Bonn, obwohl juristisch dazu verpflichtet, nicht durchringen. Weit links stehen große Teile der Presse und etliche Rundfunkanstalten mehr und mehr Linke unterwandern den Beamtenapparat. Im Kampf gegen das verhasste "Establishment" finden radikale und gemäßigte Linke zwischen Sozialismus und Kommunismus, jahrelang bewusst betont, verwischen zunehmend.

Und das ist genau die Entwicklung, die Moskaus Konzept entspricht: Alle linken Kräfte müssen zusammenfinden, um die Bundesrepublik sturmreif zu machen. Wenn Atomwaffengegner und Anarchisten, Wehrdienstverweigerer und Gewerkschaftler, versponnene Weltverbesserer und radikale Terroristen, Verzichtspolitiker und blinde Entspannungsfanatiker den "Kapitalisten" die Hölle heiß gemacht und genug "revolutionäres Klima" erzeugt haben, dann braucht Moskaus nur noch zuzugreifen.

Wer bremst diese Entwicklung? Wer durchschaut die Taktik des Kreml? Wer leistet wirklichen Widerstand? Wer hat den Linken und Roten ein ideologisches Konzept entgegenzusetzen?

Gewiss, in Teilbereichen und Einzelfragen stoßen die Linken auf Widerstand. Teile der Presse und Politiker der Unionsparteien bekämpfen die Bonner Ost und Deutschlandpolitik. Bosse und Banken wehren sich gegen den Sozialisierungsrummel. Die Kirchen kämpfen gegen Porno und freie Abtreibung. Doch diese Gegenaktionen überzeugen nicht. Der Widerstand ist zersplittert, partiell, lendenlahm.

Muss das so sein? Sind allein die Rechtsradikalen imstande, die ganze Entwicklung zu bekämpfen? Können nur sie den Linken ein - ebenso verabscheuenswertes - Konzept entgegensetzen?

Wo bleiben die Kirchen? Warum schweigen die Bischöfe? Sehen sie die Gefahr nicht, oder wollen sie sie nicht sehen? Erkennen sie nicht, dass der Kommunismus, getarnt als Sozialismus, Schritt für Schritt vorankommt? Haben die Kirchenführer dazu nichts zu sagen?

Vor 1933 unterschätzten sie den Rechtsradikalismus; heute schweigen sie zu der Gefahr von links.'"

Was kann man tun?
Der "Rheinische Merkur" schreibt am 28. 5. 19712:
"Die Arbeiter machen uns keine Revolution - aber die Lehrer", so der Ausspruch eines Politikers, der weiß, wovon er redet. Nur muss man noch hinzufügen: "Die" Studienassessoren, Hochschulassistenten und -dozenten, Referendare, Erwachsenenbildner, Jugendpfleger, Kapläne und Vikare .... Lange nicht alle natürlich, ja insgesamt machen die Ultralinken eine der Zahl nach nur dünne Schicht aus. Es sind meisten nicht die Mehrheiten, die Geschichte machen, also die wirklich großen Veränderungen bewirken, sondern die Minderheiten und, aufs Ganze gesehen, nicht die Alten, sondern die Jungen. Die Zahl der Beispiele dafür ist Legion. Besonders günstig sind die Aussichten solcher jungen Minderheiten, wenn die Mehrheit schweigt.

Viele fragen fassungslos, woher denn das alles kommt. Warum denn so viele junge Leute, und zwar durchaus nicht lauter Schwätzer und Unbegabte, sozusagen mit Gewalt ihre Freiheit, die das "System" ihnen garantiert, zugunsten einer rotfaschistischen Diktatur, die unweigerlich das Ende der Revolution wäre, loswerden wollen?

Die Gründe sind in der Tat nicht völlig zu durchschauen. Daher liegt es nahe, sich an Ausbrüche von Massenhysterien in entlegenen Zeiten zu erinnern: Geißler, Kinderkreuzzug, Wiedertäufer - es gäbe noch andere Beispiele. Im Grunde ist es wohl so, dass sich, in Gestalt der "revolutionären" Bewegungen, die von einer permissiven Wohlstandsgesellschaft nicht in Anspruch genommene und daher enttäuschte Glaubenskraft nunmehr einer Heilslehre zuwendet.

Was soll man tun? Abwarten, bis das Gewitter von selbst abzieht? Oder sich darauf verlassen, dass das "Establishment" die Revoluzzer am Ende e schon aufsaugen wird? Auch ganz gewöhnliche Resignation beginnt sich z u verbreiten, als sei die Rote Revolution nun einmal unausweichlich unser Schicksal und gegen sie nichts mehr auszurichten.

Es kommt darauf an, zu reden, wo geredet werden muss; sich zu stellen, wo angegriffen wird, und vor der Intoleranz, die sich einbildet, die absolute Wahrheit zu besitzen und alles andere Denken mit dem Bannfluch belegt, nicht zurückzuweichen. Man braucht dazu gar keine "Schulung", sondern nur den Mut z um gesunden Menschenverstand. Jeder kann ihn verdolmetschen; jeder kann mithelfen, das Entstehen einer neuen ideologischen Obrigkeit, schönfärberisch "Erziehungsdiktatur" genannt, und damit das Absterben der demokratischen Freiheiten z u verhindern."

Die Gewerkschaften, die sich laut Grundgesetz verpflichten mussten, auf neutraler Grundlage, jenseits aller Parteipolitik zu arbeiten, sind heute eindeutig links orientiert, geleitet und unterwandert. Laut dem "Bayern-Kurier" vom 24. 2. 79 sind im "BGB 25 000 Kommunisten als fanatische Aktivisten tätig, die mit Millionen von Nr-Beitragszahlern nicht zu vergleichen sind. Dies könnte durch nichts deutlicher als durch die zunehmende Radikalisierung des BGB belegt werden."

d) Gelenkte Unruhen

In dem "offenen Brief" eines parteifreien Deutschen vom 15. 8. 75 ist zu lesen:
"Linke Meinungsmacher, linker Meinungsterror von linken Funktionären sollten us auf das rote Geleis verschieben. Schon 1974 haben Meinungsumfragen ergeben, dass eine große Mehrheit und zwar 74 %, die Sicherung der Arbeitsplätze vor eine Lohnerhöhung stellten. In diesem Jahr dürfte dieser Prozentsatz weit höher sein. Rote Funktionäre stört dieser Volkswille nicht. Sie gehen rücksichtslos auf ihr Ziel los: Zerstörung der Arbeitsplätze, Verschärfung der Wirtschaftskrise, soziale Demontage. Satte Bürger sind nicht geeignet für eine Revolution. Sozialer Notstand begünstig die Revolution, besonders, wenn man die selbstfabrizierte Krise den Unternehmern anzulasten versteht.

Arbeitslosigkeit, sozialer Notstand fördern die Unzufriedenheit und Hass gegen die Unternehmer. Man gibt vor, ihre Profitgier habe die Krise verschuldet. Das wäre das bittere Ende unseres Wirtschaftswunder, der Beginn zur Verstaatlichung der Banken und Industrien, der vollen Machtentfaltung roter Funktionäre. Und uns würden die Augen überlaufen, wenn wir dann erkennen müssten, wenn einige führende Funktionäre ihre Masken fallen ließen und sich dann als tiefrot entpuppten. Ein Guillaume ist gegen diese Herren ein Anfänger.

Sie hätten das geschafft, was zur Zeit viele russische Armeen nicht schaffen würden. Sie hätten eine riesige Bresche nicht nur in die NATO geschlagen, sie hätten den Anfang zum schnellen Umsturz in Europa gesetzt. Was würde aus Europa, wenn die Bundesrepublik marxistisch würde? Das ist das, was die Bundesbürger zur Zeit immer mehr beunruhigt. Diese Gefahr, welche auf uns zukommt, wird von sehr vielen erkannt. Die gegenwärtige Krise ist nicht nur eine Wirtschaftskrise, sie ist auch ganz offensichtlich eine Krise der Demokratie, eine europäische Krise. Wer können es uns nicht erlauben, dass rote Funktionäre ihre letzten Trümpfe ausspielen. Wer deren Taktik nicht durchschaut, begreift nicht den Ernst der Situation".

Es gibt bei uns Untergrundbewegungen, die Streiks und Unruhen provozieren, Studentenunruhen an den Universitäten organisieren und jede Gelegenheit benutzen, um am Gefüge der BRD zu rütteln. Dazu gehören auch Terror und Mord. Aus taktischen Gründen werden immer wieder Verschnaufpausen eingelegt, um irgendwo und irgendwann danach umso härter zuzuschlagen.

Das Streiken ist nur im "kapitalistischen" Westen möglich, während es im "Freien" Osten aus Gründen der Staatssicherheit verboten ist.

Zu den gelenkten Unruhen gehört auch das Wiederaufleben von Naziverbänden im Auftrag von Hammer und Sichel. Ostagenten, in rechtsextremistischen Organisationen, schüren im Auftrag des KGB die antideutsche Stimmung im Ausland. Sie be schmieren Synagogen, jüdische Grabsteine und Kirchen mit Nazi-Symbolen, schreiben Drohbriefe an jüdische Bürger und planen Rufmord-Kampagnen gegen führende konservative Politiker, um sie unmöglich zu machen oder Wahlbeeinflussung auszuüben. In Fulda wurde. z.B. am 2. September 1975 ein Mann namens Peter Schellhorn festgenommen. Er ist Agent des ungarischen Geheimdienstes und hatte eine Desinformationsaktion besonderer Art vorbereitet: Der ungarische Nachrichtendienst und seine KGB-Hintermänner wollten einen führenden deutschen Politiker, der ihnen gefährlich. zu werden droht, öffentlich unmöglich machen und damit politisch ausschalten. Der Vorsitzende der hessischen CDU, Dr. Alfred Dregger, sollte vor der Bundestagswahl 1976 entführt werden. Die Aktion war so eingefädelt, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen musste, Dregger habe seine Entführung selbst geplant und in Szene gesetzt, um sich politisch interessant zu machen.

Laut RCDS-Magazin Nr 4/78 schätzt Ladislaw Bittmann, dass der gesamte Ostblock in der Lage ist, im Jahr 300 - 400 Desinformationsoperationen in der Bundesrepublik durchzuführen.

All die dient nur dazu, auf die Gefahr eines wiederauflebenden Nazismus hinzuweisen, um damit Russland das Okkupationsrecht zu geben, nämlich die Bundesrepublik ohne Vorwarnung besetzen zu können. Tatsache ist jedoch, dass die Gefahr von links, und nicht von rechts kommt; aber wo keine Gefahr ist, täuscht man sie vor und spielt sie hoch.

e) Gewollte Inflation

Gelenkte Unzufriedenheit veranlasste den Bürger der BRD zu höheren Forderungen am Teilhaben des Wirtschaftswunders. Die Löhne wurden höher, die Preise stiegen mit. Darauf folgten noch höhere Lohnforderungen bei gleichzeitiger Herabsetzung der Arbeitszeit und Verlängerung bezahlten Urlaubs. Und die Inflation war eingeleitet. Durch Wirtschaftsverbindungen mit dem Osten sind wir von dort abhängig geworden, so dass es möglich ist, jederzeit unseren Absatzmarkt plötzlich zu stoppen. Wird dann auch der Ölhahn zugedreht, dann sind staatsbankrott, Arbeitslosigkeit und Bürgerkrieg nicht mehr weit.

f) Spionage

Nachstehend bringe ich einen Auszug aus dem Artikel "Ostberlins Kundschafter an der geheimen Front" aus der "Rheinpfalz" vom 21. April 1977:

"Die Bundesrepublik ist n ach wie vor Ziel besonderer Spionageaktivitäten kommunistischer Staaten. An der führenden Rolle, die dabei die Nachrichtendienst der DDR spielen, hat sich nichts geändert..." Das ist die Standardformulierung, die die Bundesregierung ihren Verfassungsschutzberichten seit Jahren voranstellt, - und daran wird sich auch in Zukunft kaum etwas änder.

Die Bundesrepublik ist das erklärte Hauptziel des Ostberliner Spionageministeriums MFS (= Ministerium für Staatssicherheit).

Der von Terroristen ermordete Generalbundesanwalt Siegried Buback hatte nach dem Spionagefall um den geflüchteten Ost-Agenten Rudolf Reggentin und der Verhaftung von dessen Ehefrau Hanneliese, einer ehemaligen Sekretärin von Rainer Barzel, verzweifelt erklärt, dass "selten ein Geheimdienst in seiner so guten Lage" wie der DDR-Geiemdienst sei, um die Behauptung von SED-Chef Honnecker, die DDR habe "weit bessern Agenten als die Bundesrepublik", wohl zutreffen. Buback bezog sich damals auch auf Erkenntnisse der bundesdeutschen Spionageabwehr über die Methoden der Einschleusung von Agenten des "Ministeriums für Staatssicherheit" (MfS) in die Bundesrepublik. Das Verfahren ist einfach und auch sehr erfolgreich. Namen, Berufe und die Lebensumstände existenter Personen bilden die Grundlage von Legenden, unter denen geschulte Ost-Agenten in die Bundesrepublik geschleust werden. Agenten heiraten oft mehrmals unter wechselndem Namen, Staatsstellen fälschen Urkunden und Personalpapiere und ordnen an, was sie bei andern als Verbrechen bestrafen.

Seit Jahren wertet das "Ministerium für Staatssicherheit" Unterlagen von ehemaligen DDR-Bürgern aus, die über die Bundesrepublik ins Ausland ausgewandert sind. Unter der Legende solcher Personen werden dann Agenten in die Bundesrepublik geschleust.

Noch willkommener sind dem Geheimdienst in Ost-Berlin ehemalige Bewohner der DDR, die nach Jahren wieder in die DDR zurückkehren. Sie versorgen den Geheimdienst mit unschätzbaren Unterlagen: Ihre Lohnsteuerkarten, Versicherungsunterlagen, Arbeitszeugnisse, Vereinsausweise, Mietverträge und sogar Urlaubsfotos werden von staatlichen Fälscherwerkstätten, je nach Bedarf, zur Legendenbildung eines Spions verfälscht. Der so eingeschleuste Spion ist vorgewarnt, er weiß, welche Orte und welche Institutionen er meiden muss, er weiß, wo Freunde, Verwandte oder Bekannte der Person wohnen, in deren Haut er geschlüpft ist."

Eine Württembergische Zeitung berichtedt unter der Überschrift "Wenn das Unternehmen zum Tatort wird" über Werks- und Wirtschaftsspionage:
Ht. Würzburg (Eigener Bericht) -
Die Werks- und Wirtschaftsspionage in der Bundesrepublik kennt keine Rezession. Das war das Fazit eines Kolloquiums über Sicherheitsfragen in der gewerblichen Wirtschaft, durchgeführt von der Industrie- und Handelskammer Würzburg/Schweinfurt. Der Schaden, der jährlich durch Werksspionage entsteht, wird auf mehrere Milliarden Mark geschätzt. Der überwiegende Teil der Agenten stammt aus dem Ostblock, vor allem aus der DDR. Aber auch die Kriminalität in den Betrieben nimmt zu. Diebstahl, Unterschlagungen und "Sabotage" haben 1973 in den bekannten Fällen einen Schaden von 120 Millionen Dm verursacht, in Wirklichkeit aber dürften die Kosten noch weit höher liegen, weil di eDunkelziffer beträchtlich ist.

Das aktuelle Problem der Werk- und Wirtschaftssicherheit sei in vielen Unternehmen noch gar nicht erkannt erklärte Peter H. Grunwald, Vorstandsmitglied der Vereinigung für Sicherheit in der Wirtschaft e. V. , Mainz. Mit dieser Aussage verband er eine Aufforderung an die Wirtschaft, in Zukunft verstärkte Anstrengungen zu Werksicherheit zu unternehmen.

Dabei wird unter dem Begriff Werksicherheit die Summe aller betrieblichen Maßnahmen zusammengefasst, die Gefahren und Schäden aller Art vom Betrieb abwehren. Solche Maßnahmen sind besonders schwierig, wenn es sich um Verbrechen im Bereich der Computerkriminalität handelt,. Die auf Band gespeicherten Daten eines Betriebs über Kalkulation, Lagerhaltung und ähnliches sind willkommen Unterlagen für die Auftraggeber der Agenten. Wie Oberkriminalrat Unterberger vom Landeskriminalamt München erklärte, richtet sich das Interesse des DDR-Geheimdienstes auf die gesamte Wirtschaft in der Bundesrepublik. Die Spionageaktivitäten erstrechten sich nicht nur auf Rüstungsvorhaben und technologische Entwicklungen, sondern auch auf die Struktur und Personalpolitik der Unternehmen.

g) Sexualisierung

Zur Vorbereitung des totalen Zusammenbruchs unseres Systems gehört auch die Sexualisierung, insbesondere der Jugend. Die deutsch-österr. Bürgerinitiative zum Schutz der Menschenwürde weist in einem Flugblatt mit nachfolgendem Inhalt darauf hin:

Schul-Sexualerziehung, die marxistische Waffe

zur Verführung der Kinder
zur Aufreizung der Jugendlichen
zur Auflösung der Familie
zur Zerstörung der Volkskraft
zur Zerstörung der Religion
zur Errichtung der Weltdiktatur.

Planmäßige Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen führt zu:

Kinder-
Pornographie
Bordellen
Schwangerschaften
Banden
Kriminalität
Jugend-
Rauschgiftsucht
Frührentnern
Selbstmord
Sekten
Terrorismus

Zerstörung der Volkskraft und der christlichen Religion zur Errichtung der Weltdiktatur.
! ! Wer die Schul-Sexualerziehung unterstützt, arbeitet mit an der Zerstörung des Volkes ! !

Die Planung der "Experten

Fr. Engels: (Revolution und Konterevolution in Deutschland 1896)
"Die Durchsetzung der sozialistischen, proletarischen Diktatur erfordert die Beseitigung des Mittelstandes , Zerstörung der Familie und Ausschaltung der christl. Religion durch allgemeine Sexualisierung."

S. Freud: (Ges. Werke Band V, Fischer/Frankfurt 12961 S 27-145)
"Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig. Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalisierung und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen."

H. J. Gamm: "Hessenprofessor" und Mitautor des hess. Sexualkunde-Richtlinien: (Kritische Schule, München 1970 List-Verlag)
Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstruktuierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschl. der Kindesliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.

W. Reich: (Sexuelle Revolution, Fischer-Taschenbuch 6093 / 1971)
"Wie die wirtschaftliche und die politische Revolution muss auch die sexuelle bewusst erfasst und vorwärts gelenkt werden (S. 181). Die Neuordnung des geschlechtlichen Lebens muss mit der Umerziehung des Kindes anfangen (S. 262)."

H. Kentler: (Vortrag in der Evang. Akademie Tutzing am 31. 1. 1976)
"Die Ablösung der bisherigen repressiven Sexualmoral zugunsten einer neuen Sexualmoral muss politisch sein."

G. Amendt: (Kinderkreuzzug 1973 S. 173)
"Sexualaufklärung kann nur ein Punkt in dieser Erziehung sein, die sich zum Ziel setzt, Menschen von jeglicher Unterdrückung zu befreien, sie ist zugleich Voraussetzung sinnvoller Politischer Erziehung."

Die praktische Durchführung

1967 Einführung der Schulsexualerziehung in "Rot-Hessen"
"Richtlinien für die geschlechtliche Erziehung in den hessischen Schulen" (Erlass des Kultus-Ministeriums vom 30. 11. 1968 - E II 3 - 310/1 (2) )

1968 Einführung durch Deutsche Kultusministerkonferenz: "Empfehlungen zur Sexualerziehung in den Schulden". (Erlass vom 320. 12. 1968 -. E II 3 - 310/1 (2) )
"De nachstehenden Empfehlungen zur Sexualerziehung in den Schulen stimmen im. Grundsätzlichen mit den Richtlinien für die geschlechtliche Erziehung in den hessischen Schulen überein."

Die Kultusminister:
"Kultusminister 'elitärer Geheimzirkel'? Kultusministerkonferenz verweigert dem Landtag Aushändigung der Sitzungsprotokolle". (Reichenhaller Tagblatt von 2. 3. 1978)
"Kultusminister als Wegbereiter von Sittlichkeitsverbrechen?" (Deutsche Wochenzeitung v. 9. 4. 1976 Nr 17)

Die Kirchen:
"Die Einrichtung eine besonderen Unterrichtsfaches Sexualkunde genügt nicht" (Denkschrift zu Fragen der Sexualethik der Evangelischen Kirche Deutschland 1971).
"Kardinal Ratzinger gibt dem bayerischen Kultusminister Entscheidungshilfe
Mdl. Hochleitner (SPD) begrüße nachdrücklich die Bereitschaft der Katholischen Kirche, den Sexualkundeunterricht an den Schulen des Freistaates einzuführen". (Müncher AZ v. 12.12. 1978 Nr. 281)

JESUS CHRISTUS spricht:
"Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe" Joh 10:11.12

Ein gewisser Politiker der linken Richtung hat die Porno-Druckerei Auer in Hamburg gegründet, die jeden Monat Millionenumsätze hat. Mit dieser Literatur wird unsere Jugend in den Schulen frühzeitig für Sex interessiert und zum Aufruhe gegen die. Eltern gebracht.

Die Läden der Beate Uhse, die in jeder Großstadt zu finden sind, und viele illustrierte Zeitungen sorgen dafür, dass fast jeder Bundesbürger, ob er es will oder nicht, mit diesem Thema in Berührung kommt.

In der Abendzeitung "AZ" vom 6. 10. 1977 erklärt ein Ostregisseur, der für den Westen in Italien einen Porno-film drehte: "An Porno soll der Westen zugrunde gehen. Je dekadenter, widerwärtiger und geschmackloser, desto besser für das kapitalistische Publikum. Man muss den feind mit seinen eigenen Waffen schlagen. Dieser Film hat eine politische Botschaft. Ich habe der westlichen Bourgeoisie einen Spiegel vorgehalten, der ihre verfaulte Moral entlarvt.'"

h) Rauschgift, Abtreibung Okkultismus

Was wäre noch alles zu nennen, was wie der Wurm an der Frucht oder wie der Krebs am Leibe heimlich zehrt und frisst, bis der Zusammenbruch da ist?

Es sind die oft auch vom Osten unterstützen Rauschgiftringe, deren es etwa 19 gibt und wovon jeder ca. 1000 Mitarbeiter hat, vom Boss über den harten Kern. und Schmuggler bis z um Dealer und letzten Verteiler im Schulhof. Die Diskotheken sind weithin die Werbestuben zur Auffüllung der Abgänge, die in Wahnsinn, Selbstmord oder Gefängnis enden.

Ein weiter unser Volk verzehrendes Übel ist die Abtreibung mit all ihren Folgen der Demoralisierung und Verantwortungslosigkeit. Ein Volk, das seine Nachkommen im Keim erstickt, stehst unter einem besonderen Fluch Gottes. Es ist Blutschuld die nicht ungesühnt bleibt. Für Mord im Mutterleibe zahlt der Staat sogar Beihilfe.

Nicht zuletzt sind auch die Astrologen und Spiritisten unser Untergang, da Gottes Wort sagt (3Mo 19:31 und 3Mo 20:6 u. 3Mo 3:27): "Ihr sollt euch nicht wenden zu den Wahrsagern, und forscht nicht von den Zeichendeutern, dass ihr nicht an ihnen verunreinigt werdet; denn ich bin der Herr, euer Gott. - Wenn eine Seele sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern wenden wird, dass sie ihnen nachfolgt, so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen. und will sie aus ihrem Volk ausrotten. Wenn ein Mann oder eine Frau ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen".

Führende Leute aus Politik und Wirtschaft holen sich Rat bei Astrologen und Wahrsagern, zu welchen auch Buchela gehört.

Ich möchte dieses traurige Kapitel, das als eine Vorbedingung zum dritten Weltkrieg anzusehen ist, hiermit abschließen. Dem Aussehen nach gibt es keine menschliche Hoffnung oder Möglichkeit mehr, dem kommenden Geschehen Einhalt zu gebieten.

Die Ausführlichkeit meiner Darlegungen hat nur den einen Grund, viele meiner verschlafenen Mitchristen aufzuwecken. Seit vielen Jahren - immer wieder auf die Gefahren hinweisend - musste ich häufig den Vorwurf einstecken, zu übertreiben. Ich denke, dass diese Beweise vorerst genügen, mich zu rechtfertigen. Weder Sensationslust noch Rechthaberei, sondern innerste Verantwortung haben mich zur Abfassung dieser Arbeit veranlasst. Möge Gott mir und den Meinen, ja allen, Gnade geben, die darum wissen, damit wir dem entrinnen, was auf uns zukommt. Vor allem aber möge uns die erkannte Tatsache, so oft wie möglich in das Gebet treiben; denn die Möglichkeit des Überlebens ist gering. Die entscheidendste frage ist jedoch die: "Wie begegne ich meinem Gott?"

i) Die kommenden Ereignisse

Der Hintergrund für als Voraussetzung für die Entwicklung der kommenden Ereignisse.

Die NATO, die EWG, das Europäische Währungssystem, die Europawahl sind alles Versuche, Europa zu einer Einheit zu führen. Doch es wird vorerst nichts daraus, weil Deutschland, das Herz von Europa, nicht als das anerkannt wird, was es ist. Alle Welt lebt und zehrt von diesem Herzen aber niemand liebt es, nicht einmal das eigene Volk. Jeder will und fordert von ihm, neidet ihm aber auch zugleich. Männer wie Hitler, und auch die regierenden Männer unserer Zeit, missbrauchen es, weil sie das eine ihm nicht zu geben wissen, was es nötig hätte, den lebendigen Glauben, mit welchem es seinen Platz in der Welt behaupten würde. Der von Gott gedachte und nun verlorengegangene Sinn der Existenz des deutschen Volkes war die Ausbreitung des Evangeliums. Lenin hat dies von der Seite seiner Gottlosigkeit her erkannt, wenn er sagt: "Wer Deutschland hat, hat Europa, und wer Europa hat, hat die "Welt". Darum werden die Feinde im Westen nie ein einiges Deutschland wollen, und die Feinde im Osten wollen nur ein Deutschland in der Hand des Bolschewismus. So steht Deutschland in der Zerreißprobe der Völkerwelt.

Hinter den Völkern stehen Engelsmächte, die sie regieren. Davon hören wir im Propheten Daniel. In Dan 8 lesen wir, wie der Fürst von Griechenland in Gestalt eines Ziegenbocks dem Fürsten von Medo-Persien - einem Widder - zwischen die Hörner fährt und ihn besiegt. Die Wappentiere der Völker sind ein Symbol für die Macht, von der sie regiert werden. Israel allein hatte einen Licht-Engel, den Fürsten Michael. Als Israel auf die Seite gesetzt wurde, hat dieser Fürst eine Zeitlang über dem deutschen Volke regiert und es zum Werkzeug der Ausbreitung des Evangeliums unter denNationen benutzt. Deshalb war auch der Namen Michael ein vielgewählter Vorname unter den deutschen. Darum wurde der Name zum Symbol für den "deutschen Michel", allerdings und leider mit der Schlafmütze.

Nun beginnt die Stafettenübergabe an Israel. Michael nimmt sich seines Volkes wieder an. Was aber wird aus Deutschland, wenn es der Adler wieder regiert? Es wird sich im kommenden Kampf der Völker aus der Tiefe erheben und in seinem mitreißenden Flug viele nach sich ziehen. Es wird bewundert werden, weil es sich, wie der Vogel Phönix aus der Asche, wieder erneuert. Aber dann, wenn es seinem Gott nicht die Ehre gibt, wird es - obwohl dem Bolschewismus entronnen - nun einem anderen in die Hände fallen, der es zum Werkzeug seiner Ungerechtigkeit macht, dem Antichristen.

Wir stehen im Beginn des sechsten Siegels, die vier Reiter (Offb 6:1-8) reiten einem weiteren Höhepunkt entgegen. Sie werden auch in den Nachtgesichten des Propheten Sacharja (Sach 6:1-8) in Verbindung mit einem Kriegswagen gesehen, mit welchem sie die ganze Welt durchziehen. Die Welt sucht Frieden, aber Gott verordnet Krieg um Israels willen (Sach 12:2) und um seines geschmähten Namens willen. Er wird seine Ehre keinem anderen geben (Jes 42:8). Die Märtyrer im fünften Siegel schreien (Offb 6:10). Die Wartezeit ist vorbei. Das Lamm ist im Begriff, das sechste Siegel zu öffnen.

k) I k a b o d ...

(Aus einem Rundbrief der schweizerischen Missionsgemeinde Zürich vom November 1971).

"Ein deutscher Pfarrer hat eine Vision gehabt, die ihm das Vorrücken einer großen schwarzen Wand von Russland gegen Westeuropa gezeigt hat. Über dieser Wand ist eine Fahne sichtbar geworden mit der Aufschrift "Ikabod". In 1Sam 4:19-22 lesen wir von der Schwiegertochter des Eli, der Gattin des Pinchas: "Da sie das Gerücht hörte, dass die Lade Gottes genommen und ihr Schwiegervater und ihr Mann tot waren, krümmte sie sich und gebart, denn es kam sie ihre Wehe an. Und da sie jetzt starb, sprachen dieFrauen, die neben ihr standen: Fürchte dich nicht, du hast einen Sohn geboren. Aber sie antwortete nichts und nahm's auch nicht zu Herzen. Und sie hieß den Knaben "Ikabod" und sprach: "Die Herrlichkeit des Herrn ist dahin von Israel!" weil die Lade Gottes genommen war und Schwiegervater und Mann tot waren."

"Ikabod" bedeutet also: Wegnahme der Herrlichkeit Gottes. Der Zahlenwert von "Ikabod" im russischen Alphabet beläuft sich auf 666. Diese Vision weist darauf hin, dass der Kommunismus die Herrlichkeit Gottes in Westeuropa ausrotten wird.

"In derselben Woche", so berichtet ein Missionar auch England, sah ich genau dasselbe. Die Flagge mit der Aufschrift "Ikabod" war auch gegen uns gerichtet."

Grundsätzliche Gefahr.

Wie grenzenlos erpressbar die BRD ist, zeigt die Tatsache, dass die neutralen und anderen Staaten Westeuropas bis zu 90 % ihrer Bürger, innerhalb der Zivilverteidigung, durch Schutzplätze geschützt sind, während die BRD, im Falle eines Atomkrieges, nur für 498 652 Menschen Schutz zu bieten hat. Das sind 0,89 Prozent.

Bei einem Blitzangriff der Sowjets, der in den Anfängen der achtziger Jahre, mit konventionellen Waffen aus dem Stand heraus unweigerlich der BRD droht, wäre diese innerhalb einer Woche besetzt. Noch während der Kampfhandlungen würde Moskau versuchen, die USA vom Einsatz von Atombomben, im Blick auf die ungeschützte Bevölkerung, abzuhalten und gleichzeitig Garantien für eine Begrenzung der Aktion "Westdeutsche Industriekapazität für den Sozialismus" anbieten. (Vertrauliche Mitteilungen).

Lies weiter:
IX. Was steht uns bevor?