Hiob und seine drei Freunde
Abschrift des Heftes: Die Absicht Gottes mit Hiob
oder „Das Ende des Herrn“
Verfasser: Dr. E. W. Bullinger (1837 - 1913)
Autorisierte Bearbeitung nach dem Englischen
Siehe weitere Abschriften
Inhaltsverzeichnis
Die Absicht Gottes mit Hiob
2. Hiob und seine Freunde
D (Hi 3:1-31:40)
Wir können den Teil „C“ der Struktur (Hi 2:11-13). welcher die Ankunft der drei Freunde Hiobs: Eliphas, Bildad und Zophar berichte, übergehen. Diese Verse sind nötig wegen des Zusammenhangs der Geschichte, jedoch es werden nur wenige Worte auf den kurzen Bericht dieser Tatsache verwendet.
Wir gehen daher sofort zum nächsten Teil „D“ über. Es ist umfangreich und besteht aus 29 Kapiteln. Er enthält und berichtet die Unterredungen Hiobs mit seinen drei Freunden, und der Zweck dieser Kapitel ist, zu zeigen, dass der Mensch ohne göttliche Offenbarung keine wahre Weisheit hat, Gott nicht finden oder kennen und auch sich selbst nicht verstehen oder kennen kann. Ehe der Mensch diese Erkenntnis hat, wird er weder Gott rechtfertigen noch sich selbst verurteilen. Er mag Jehovas „Werke“ verstehen, aber Seine „Wege“ kann er nicht erkennen. Seine Werke werden von allen gesehen; aber Seine Wege sind geheim und verborgen und werden nur Seinem Volke durch Offenbarung bekannt gemacht. Daher lesen wir (Ps 103:7): „Er hat Seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israels Seine Taten'’'.
Diese große Wahrheit ist es, welche uns nun zuerst gezeigt wird in diesem Buche. Der erste Teil der Belehrung ist negativ: der Mensch kann durch Forschen Gott nicht finden noch zu wahrer, himmlischer Weisheit gelangen. Das ist der Hauptinhalt dieses Teiles.
Diese Unterredungen, in welchen jeder der vier Männer zu Worte kommt, zerfallen in drei Abschnitte.
- Die Einteilung ist folgende:
- D Seite 10 (Hi 31-31:40) Hiob und seine Freunde.
DZ 3: Hiobs Klage (Einleitung)
- G1 k1 Hi 4.5: Eliphas
- l1 Hi 6.7: Hiob
- k2 Hi 8: Bildad.
- l2 Hi 9:10: Hiob
- k3 Hi 11: Zophar
- l3 Hi 12-14: Hiob
- G2 k4 Hi 15: Eliphas
- l4 Hi 16.17: Hiob
- k5 Hi 18: Bildad.
- l5 Hi 19: Hiob
- k6 Hi 20: Zophar
- l6 Hi 21: Hiob
- G3 k7 Hi 22: Eliphas
- l7 Hi 24: Hiob
- k8 Hi 25: Bildad.
- l8 Hi 26. Hi 27:10: Hiob
- k9 Hi 27:11-28;28: Zophar*
Z Hi 29-31: Hiobs Rechtfertigung (Schluss)
- * Wir schreiben dieses Glied Zophar zu. Wir stehen damit (Zophar eine dritte Rede zuzuweisen) nicht allein. Dr. Kennicoll (Bemerkungen zu ausgewählten Stellen des AT Oxfort, 1787), sowie Prof H. Bernard, Cambrigde, und Wolfsshon (den Bernard anführt), schreiben Zophar Hi 27:13-28; Hi 28 zu. Wir unterscheiden von diesen Kommentatoren nur dadurch, dass wir mit Vers 22 statt 13 beginnen, unseren Lesern die Entscheidung darüber überlassend.
- Dass Zophar eine dritte Ansprache zugeschrieben werden muss, scheint aus folgenden Erwägungen klar zu sein.
- 1. Die Übereinstimmung aller Teile des Aufbaues des Buches fordert es.
- 2. Verlangen es die zum Ausdruck gebrachten Meinungen (Hi 27:11-28; Hi 28); denn sie sind das gerade Gegenteil dessen, was Hiob verteidigt und behauptet zu eben demselben Ende. Ein Beweis dafür ist die Verwirrung und Not der Kommentatoren.
- 3. Überdies stimmen diese Meinungen genau mit dem überein, was Zophar durchweg behauptet hatte. In der Tat beginnt er seine dritte Rede (Hi 27:13) mit denselben Worten, mit welchen er seine zweite (Hi 20:29) schließt. Es ist unglaublich, dass Hiob dieselbe Beweisführung, welcher er widersprach, ,adoptieren konnte, ohne durch ein Wort kundzutun, dass seine Absichten sich so rasch geändert hatten.
- 4. Wenn das die Worte Hiobs sind, so hatten ihn seine Freunde augenscheinlich „überführt“, was sie aber nach der Erklärung Elihus gerade nicht getan hatten (siehe Hi 32:12).
- 5. Das hebräische von Hi 29:1 ist nicht dagegen. Es kann ebenso wohl Schluss wie Fortsetzung bedeutetn. Tatsächlich sagt es uns, dass die Kapitel Hi 29-31 nicht eine der Reihen von Antworten sind, sondern der formelle Schluss des Ganzen (Z), korrespondierend mit Hi 3 (Z), welches der formelle Anfang des Ganzen war. Wir werden dadurch auf den Schlusssatz des Gliedes Z: „Die Worte Hiobs sind zu Ende“ (Hi 31:40) vorbereitet.
- * Wir schreiben dieses Glied Zophar zu. Wir stehen damit (Zophar eine dritte Rede zuzuweisen) nicht allein. Dr. Kennicoll (Bemerkungen zu ausgewählten Stellen des AT Oxfort, 1787), sowie Prof H. Bernard, Cambrigde, und Wolfsshon (den Bernard anführt), schreiben Zophar Hi 27:13-28; Hi 28 zu. Wir unterscheiden von diesen Kommentatoren nur dadurch, dass wir mit Vers 22 statt 13 beginnen, unseren Lesern die Entscheidung darüber überlassend.
Wir beabsichtigen nicht die jeweiligen Äußerungen der verschiedenen Sprecher weiter zu entfalten.* Es kann denselben leicht eine zu große Wichtigkeit beigemessen werden denn es sind am Ende doch nur die tastenden versuche des menschlichen Geistes, „Gott zu suchen“: die Äußerungen verfinsterten Verständnisses. Wir dürfen weder die Anschauungen Hiobs noch die seiner Freunde so ansehen, als ob sie notwendigerweise Schrift-Wahrheiten wären. Wir haben den wahren und treu inspirierten Bericht des, was die Menschen sagten; aber daraus folgt nicht, dass der Inhalt ihrer Reden notwendig richtig oder inspiriert war.
- * Dies ist erschöpfend geschehen in der neuen Übersetzung des Buches Hiob von E. W. Bullinger
- * Dies ist erschöpfend geschehen in der neuen Übersetzung des Buches Hiob von E. W. Bullinger
Nein! Denn Jehova erklärt später in dem Buche, dass sie „den Ratschluss Gottes verdunkelt hatten mit Worten ohne Verstand“ (Hi 38:2). Sie mögen bejahrte und große Männer gewesen sein; doch sind, wie Elihu sagt, „die Großen nicht immer weise, noch verstehen die Alten das Recht“ (Hi 32:9).
Am „Ende“ der ganzen Angelegenheit sagt Jehova den drei Freunden: „Ihr habt von Mir nicht geredet, was recht ist (Hi 42:7). Auch hatte dies Hiob nicht getan, bis er sich selbst als Sünder bekannte. Dann fügte Jehova bei: „wie Mein Knecht Hiob“. Das tat Er aber an der Stelle, wo wir stehen, noch nicht. Auf dieser Stufe kannten sie Gott nicht, und Hiob kannte sich selbst nicht.
Die Reden der Freunde
Es würde uns, weit gesagt, zu weit von dem „Ende“ abführen, das wir im Auge haben, wenn wir auf die genaue Prüfung aller ihrer Äußerungen eingehen würden. Wir müssen uns damit begnügen, dass wir die Art oder den Zweck dieses Tastens des menschlichen Geistes beobachten, und indem wir dies tun, werden wir sehen, dass der Mensch im Laufe der Jahrhunderte sich nicht verändert hat. Die Gedanken dieser Männer sind dieselben wie die der Menschen von heute, ihre Vernunftschlüsse ebenfalls.
Eliphas gründet seine Schlüsse auf die menschliche Erfahrung, Bildad auf die menschliche Tradition (Überlieferung) und Zophar auf das menschliche Verdienst.
Sehen wir die drei Gespräche iim Ganzen an, so ist die eine große Lehre, welche wir daraus lernen können, die: der Mensch kann mit all seiner Weisheit und all seinen Kräften Gott nicht erkennen und des Menschen Bedürfnisse nicht befriedigen. Er kann weder den gerechten Forderungen Gottes nachkommen noch die Wunden des Sünderherzens heilen.
Alle diese Überlegungen waren verkehrt in ihren Schlüssen, wie sie falsch waren in ihrer Logik. Sie schlossen vom Einzelnen, Besonderen auf das Allgemeine, d. h. sie folgerten, dass das, was sie in ihren eigenen, persönlichen Lebensgebieten gesehen und wahrgenommen hatten, allgemein wahr wäre.
Sie mochten von den „Werken“ Gottes und von dem, was sie in dem Falle Einzelner gesehen hatten, richtig reden; aber daraus folgt nicht, dass sie aus diesen wenigen Fällen das Gesetz entnehmen konnten, welches die „Wege“ und das Tun Gottes mit der Menschheit regelt.
Eliphas' Reden
Eliphas ist der Erste, der auf Hiobs Klagen antwortet. Seine drei Äußerungen geben die Kapitel Hi 4; 5; 15 und 22 wieder.
Seine Schlüsse sind, wie gesagt, auf menschliche Erfahrung gegründet. Er schließt von dem Besonderen auf das Allgemeine, daher er zu einem verkehrten Schluss kommt. Er gründet seinen beweis auf seine eigene Erfahrung. „Wie ich gesehen habe“ (Hi 4.8), heißt es in seiner Rede. Da er „gesehen“ hatte, dass es der Ungerechte war, welcher immer leidet, und der Gerechte, welcher gedeiht, so schließt er: der mit Leiden heimgesuchte Hiob muss eine große Sünde getan haben. Zuerst deutet er dies nur an. Er fragt Hiob, ob er nicht selbst diese Beobachtung gemacht habe. Er sagt: (Hi 4:7-9):1
- Hi 4:7: Gedenke doch, wo ist ein Unschuldiger umgekommen? Oder wo sind Gerechte je vertilgt worden?
- Hi 4:8: Ich habe immer gesehen, dass die welches Böses pflügen2, und Unglück säen, es auch ernten.
- Hi 4:9: Sie kommen um durch den Odem Gottes (Eloah), und vom Hauch Seines Zornes3 werden sie verzehrt.
- 1 Anmerkung des Übersetzers: Alle Anführungen der Heiligen Schrift sind zunächst nach der neuen engl. Übersetzung des Buches Hiob von E. W. Bullinger (im Englischen rythmisch) wiedergegeben, unter Benützung der Übersetzung Luthers und anderer auf Glaubensgrund stehenden deutschen Übersetzungen.
- Bullinger sagt zu seiner Übersetzung (vgl. auch Vorwort): „Die neue Übersetzung wird dem Sinne und hebräischen Idiom nach wörtlich sein, obschon nicht immer den Worten nach. Sie wird auf jeden Fall so englisch sein, dass es verstanden werden kann. Sie ist keineswegs eine Paraphrase (Umschreibung). Sie mag als treue Repräsentation (Darbietung) des Originals angesehen und öfters gerade den Worten nach buchstäblicher gefunden werden als einige andere Übersetzungen. - Alles Nötige, um Verschiedenheiten zwischen unserer Übersetzung und der anderer zu erklären, wird in den Noten zu unserer neuen Übersetzung gefunden werden.
- 2 wie in Hos 10:13.
- 3 Hebr. Dem Hauch Seiner Nase. Vgl. Ps 18:16; Jes 11:4; 2Thes 2:8.
- 1 Anmerkung des Übersetzers: Alle Anführungen der Heiligen Schrift sind zunächst nach der neuen engl. Übersetzung des Buches Hiob von E. W. Bullinger (im Englischen rythmisch) wiedergegeben, unter Benützung der Übersetzung Luthers und anderer auf Glaubensgrund stehenden deutschen Übersetzungen.
Wiederum sagt in Hi 5:3-5 Eliphas:
- Hi 5:3: Ich, wenn ich den Toren Wurzel schlagen sah, wusste ich sofort, was kommt (und sagte):
- Hi 5:4: „Seine Kinder werden fern sein vom Heil und im Tore zertreten werden“, und kein Erretter wird da sein.
- Hi 5:5: „Seine Ernte wird er essen und doch hungern, und wenn er sie sogar von den Dornhecken holte“. „Eine Schlinge wartet auf ihr Vermögen."
So in seiner zweiten Ansprache, wo Eliphas sich wieder auf die Erfahrung beruft (Hi 15:17-21).
- Hi 15:17: Achte auf mich, ich will dich unterweisen, und was ich gesehen habe, will ich dir erzählen;
- Hi 15:18: was weise Männer uns klar kundgemacht und nicht verborgen haben: Wahrheiten von ihren Vätern her;
- Hi 15:19: die Menschen, welchen ihr Land allein gegeben war und durch deren Mitte kein Fremder zog1. (Sie sagten):
- Hi 15:20: „Der Gottlose wird alle seine Tage gequält, seine Jahre2 sind für die >Habgier des Unterdrückers aufbewahrt.“
- Hi 15:21: „Eine Stimme von Schrecken füllt seine Ohren, im Glück kommt der Verderber über ihn."
- 1 D. h.: Sie wurden durch Einfälle in ihr Land nicht beunruhigt und hatten Muße, zu denken.
- 2 Hebr.: Die Zahl seiner Jahre.
- 1 D. h.: Sie wurden durch Einfälle in ihr Land nicht beunruhigt und hatten Muße, zu denken.
Und so fährt Eliphas fort bis zum Schluss seiner Rede, um zu zeigen, wie nach seiner Erfahrung immer die Gottlosen es sind, welche leiden und zugrunde gehen, während die Guten belohnt und bewahrt werden.
In seiner dritten Rede (Hi 22) spricht sich Eliphas über dies noch stärker aus und wendet sich an Hiob, ,ihn wiederum bittend, wohl zu beachten, dass es immer so geht mit den Gottlosen und den Guten. Er sagt:
- Hi 22:15: O dass du den Weg sehen würdest, welchen die gottlosen Menschen1 der Vorzeit immer gegangen sind!
- Hi 22:16: Sie, die weggerafft wurden vor ihrer Zeit; wie Wasser zerfloss2 ihr fester Grund;
- Hi 22:17: die zu Gott (Elohim) sprachen: „Weiche von uns!“ (und fragten.) „Was der Allmächtige (Shaddai) für sie tun könnte!“
- Hi 22:18: Und doch war Er es, der ihre Häuser mit Gütern gefüllt hatte. Aber der Weg der Gottlosen ist fern von mir3.
- Hi 22:19: Die Gerechten sehen es und freuen sich, und der Unschuldige lacht ihrer (und sagt):
- Hi 22:20: „Fürwahr, unser Vermögen ist nicht vernichtet worden, während ihr Überfluss durch Feuer verzehrt worden ist."
- 1 Hebr.: Menschen der Gottlosigkeit.
- 2 Hebr.: Schmolz, wie Metall. Die Beziehung geht vielleicht mehr auf Sodom und Gomorra, als auf die Sintflut.
- 3 D. h. ich kann mich nicht eins machen damit. Eliphas nimmt hier die Worte Hiobs in Hi 21:16 auf und kehrt sie gegen ihn.
- 1 Hebr.: Menschen der Gottlosigkeit.
Hiobs Antwort
Hiob hat keine große Schwierigkeit gegenüber derartigen Beweisführungen. Nachdem er abermals sein Unglück bejammert, sagt er (Hi 6:22-27):
- Hi 6:22: Kamt ihr, weil ich gesagt habe: Gebet mir oder schenkt mir von eurem Vermögen?
- Hi 6:23: Oder: Befreit mich aus der Gewalt des Feindes und erlöst mich aus der Hand des Gewalttätigen?
- Hi 6:24: Lehret mich, so will ich schweigen, und gebt mir zu verstehen, worin ich geirrt habe.
- Hi 6:25: Wie eindringlich sind aufrichtige Worte! Aber eure Worte, wie werden sie überzeugen?
- Hi 6:26: Gedenket ihr, euch an meine Worte heftend, zu tadeln?, ein Verzweifelnder spricht ja (aufs Geratewohl) wie der Wind!1
- Hi 6:27: Ihr möchtet ebenso wohl Waisen überfallen2 und über das Unglück eures Freundes Feste halten.
- 1 D. h. Er redet blindlings wie der Wind zu wehen scheint, d. i.: nicht wissend, was er sagt, woher seine Worte kommen, oder wohin sie gehen.
- 2 Wie in 1Mo 43:18.
- 1 D. h. Er redet blindlings wie der Wind zu wehen scheint, d. i.: nicht wissend, was er sagt, woher seine Worte kommen, oder wohin sie gehen.
Bildads Schlüsse
Bildad bewegt sich auf derselben Linie, nur dass er mehr aus der Erfahrung vieler als aus seiner eigenen (der eines Einzelnen) Schlüsse zieht. Er geht zurück zur Vorzeit und stützt sich auf die Autorität der „Väter“. Er spricht, wie Eliphas, von dem verdienten Ende derer, welche Gott vergessen, indem er damit stillschweigend sagen will: die Umstände Hiobs beweisen, dass seine Heimsuchungen verdient waren. Er sagt: (Hi 8:8-13):
- Hi 8:8: Frage doch, ich bitte dich, die früheren Zeiten und lerne von ihren Vätern.
- Hi 8:9: (Denn wir sind von gestern und wissen nichts; ja, ein schatten sind unsere Tage auf Erden.)
- Hi 8:10: Lehren sie nicht Weisheit1 und erzählen sie dir nicht Dinge2 aus ihrer Erfahrung?3 (wie folgende)
- Hi 8:11: „Das Schilfrohr: Kann es aufwachsen ohne Sumpf? Die Schwertlilie: Kann dieselbe gedeihen wo kein Wasser ist?“
- Hi 8:12: Sonst verdorrt sie vor allem Gras, während sie noch grün ist und unabgehauen steht.“
- Hi 8:13: „So ist das Ende aller, die Gott (El) vergessen; so geht die Hoffnung der gottlosen Menschen zugrunde.“
Nachdem er dies dargestellt, gibt Bildad die andere Seite des Gemäldes (Hi 8:20):
- Hi 8:20: Aber gerechte Menschen vewirft Gott (El) nie; noch fasst Er Übeltäter bei der Hand.
- 1 Die Figur Erotesis, welche eine nachdrückliche Behauptung mittels einer Frage aufsrellt. Die Bedeutung ist hier: sie werden es tatsächlich tun. Vgl. Rt 2:9.
- 2 Das Hebräische bedeutet nicht bloß Worte, sondern gedankenvolle Worte, Parabeln, Sprichwörter, wie das jetzt folgt, z.B. das Schilfrohr, die Schwertlilie usw. und die Antworten derselben durch die Menschen der früheren Geschlechter.
- 3 Hebr.: Aus ihrem Herzen. Aber das bezieht sich hier nicht bloß auf das Gefühl. Nicht im Herzen empfunden, sondern im Herzen bekannt, d. h.: Verständnis und Erfahrung.
- 1 Die Figur Erotesis, welche eine nachdrückliche Behauptung mittels einer Frage aufsrellt. Die Bedeutung ist hier: sie werden es tatsächlich tun. Vgl. Rt 2:9.
Hiob antwortet
