Das weltliche Gerichtswesen: Unterschied zwischen den Versionen

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Zu dieser Wahrheit soll vorerst nur gesagt sein, dass die Menschen für ihre sündige Veranlagung nicht verantwortlich sind. Dies gereicht ihnen im Endgericht zur großen Entlastung. (Das Wort „Verantwortung“ erscheint ja auch nirgends in der Schrift). In welch krasser Ungerechtigkeit stünde Gott da, würde Er die Menschen für etwas, was sie nicht verschuldeten, zu endloser Qual verurteilen. Wäre jeder Mensch unschuldig geboren und wie Adam auf die Probe gestellt worden so wäre es noch etwas anderes.  Aber alle kamen um seiner Sünde willen, an der sie nicht beteiligt waren, sterblich zur Welt und damit nach göttlichem Willen von vornherein als hilflose Sünder. Für das alles ist Gott der allein Verantwortliche; denn Er hat es herbeigeführt, dass es so kommen musste.  
Zu dieser Wahrheit soll vorerst nur gesagt sein, dass die Menschen für ihre sündige Veranlagung nicht verantwortlich sind. Dies gereicht ihnen im Endgericht zur großen Entlastung. (Das Wort „Verantwortung“ erscheint ja auch nirgends in der Schrift). In welch krasser Ungerechtigkeit stünde Gott da, würde Er die Menschen für etwas, was sie nicht verschuldeten, zu endloser Qual verurteilen. Wäre jeder Mensch unschuldig geboren und wie Adam auf die Probe gestellt worden so wäre es noch etwas anderes.  Aber alle kamen um seiner Sünde willen, an der sie nicht beteiligt waren, sterblich zur Welt und damit nach göttlichem Willen von vornherein als hilflose Sünder. Für das alles ist Gott der allein Verantwortliche; denn Er hat es herbeigeführt, dass es so kommen musste.  


Leider übersieht man diesen so wichtigen Punkt allgemein bei der Erforschung des Endgerichts und gelangt deshalb zu falschen Schlüssen. Dass durch Adams Ungehorsam alle zu Sündern eingesetzt wurden, ist er die eine Hälfte des sich darin auswirkenden Planes Gottes. In der Vollendung wird dann offenbar, warum Er dies so tat, darum nämlich,damit auch alle des vollen Segens der Gehorsamstat Christi, als des letzten Adam, teilhaftig werden können. In Stufen arbeitet Er auf dieses hohe Ziel hin, und eine solche ist:
Leider übersieht man diesen so wichtigen Punkt allgemein bei der Erforschung des Endgerichts und gelangt deshalb zu falschen Schlüssen. Dass durch Adams Ungehorsam alle zu Sündern eingesetzt wurden, ist er die eine Hälfte des sich darin auswirkenden Planes Gottes. In der Vollendung wird dann offenbar, warum Er dies so tat, darum nämlich,damit auch alle des vollen Segens der Gehorsamstat Christi, als des letzten Adam, teilhaftig werden können. In Stufen arbeitet Er auf dieses hohe Ziel hin, und eine solche ist:<br/><br/>


==='''Gericht als Zurechtbringung'''===
==='''Gericht als Zurechtbringung'''===
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Version vom 13. Oktober 2022, 16:46 Uhr

Aus der Reihe: Christi unausspürbarer Reichtum:
"Die Gerichte Gottes" (1980)
von Mathias Jaegle (siehe Lebensbild)

Abschrift mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Groß, Balingen
Dort als Schrift noch erhältlich.

Siehe weitere Abschriften:
Inhaltsverzeichnis

In Bearbeitung

Die Gerichte Gottes

4. Das Endgericht über die Ungläubigen

Das weltliche Gerichtswesen

Dieses wird hier nicht zur Erklärung des Endgerichts in die Betrachtung aufgenommen, sondern vielmehr um zu zeigen, dass manche Auslegung das Walgen Gottes beim Abschlussgericht weit niedriger einschätzt als den üblichen Maßstab menschlicher Gerichtsbarkeit. Zunächst ist es ja wirklich erstaunlich,mit welchen an sich gerechten Prinzipien die Menschen zu richten versuchen. Wohlverstanden, wir betrachten nur einige Grundsätze des menschlichen Gesetzes, aber nicht deren mehr oder minder erfolgreiche Auswirkungen. Gerichtsurteile werden ja nicht aufs Geratewohl gefällt, sondern beruhen auf Untersuchung und Prüfung des Vergehens und der Verantwortung des Angeklagten. Das alles ist in der Anklageakte niedergelegt. Der Verurteilte muss wissen, dass er unrecht handelte, gegen das Gesetz verstieß und darum dessen Härte durch schmerzhafte Bestrafung zu spüren bekommt. Doch bei aller Strenge, die ihm nichts durchgehen lässt, ist durch viele Paragraphen Vorsorge getroffen, dass auch für womöglich jeden Fall ein der Schwere des Vergehens entsprechendes Urteil gefällt werden könne. Ferner wird dem Angeklagten Gelegenheit zu seiner Verteidigung gegeben.

Unmündigkeit und erbliche Belastung setzt seine Verantwortung herab oder hebt sie gar auf; und für Jugendliche ist eine ganz andere Strafart als für Erwachsene vorgesehen. Ferner wird bei geistiger Unzurechnungsfähigkeit überhaupt von einer förmlichen Gerichtsverhandlung abgesehen, und er Betreffende wird einer Anstalt überwiesen.

Noch ist damit der der menschlichen Gerichtsbarkeit zugrunde liegende Gerechtigkeitssinn nicht erschöpft. Man ist überdies darauf bedacht, dass sich die Strafe des Verurteilten zu dessen Gutem auswirken möge. Der jugendliche Sträfling kommt in eine Besserungsanstalt; die strenge Disziplin soll ihn zu einer Lebensweise zurückführen, welche ihn zu einem gebesserten in die menschliche Gesellschaft aufnahmefähigen Glied macht. Schwere Verbrecher kommen in ein Zuchthaus; die harte Strafe soll zugleich eine Zucht sein, wodurch der so tief Gefallene wieder zu einem besseren Menschen erzogen wird.

WEnn wir aber schon i menschlichen Gerichtswesen hohe Ideale entdecken, so sollten Gläubige, die vorgeben, Gott zu kennen, nie meinen, dass Seine Gerichte ausschließlich in Zornesoffenbarungen und Strafen bestünden und das Urteil des Endgerichts sich gar ziellos und zwecklos bis in die Endlosigkeit hinein auswirken werde. Offenbarten schon Seine früheren Gerichte das Walten hoher und edler Prinzipien, so erweist das Endgericht vollends, dass Gott darin auf völlige Rettung der Gerichteten hinarbeite. Er steht damit nicht nur mit Seinen Grundsätzen, sondern vor allem mit Seinem Erfolg himmelhoch über allem menschlichen Gerichtswesen, das seine Vorsätze und Absichten nicht erreicht.

Verurteilung aufgrund von Werken

Ein genaues Achten auf alles, was Gottes Wort sagt, zeigt Sein Richten unendlich viel höherstehend als das menschliche. Auch vor dem weißen Thron erfolgt die Verurteilung aufgrund feststehender, und zwar göttlicher Richtlinien. Die dort Stehenden werden gerichtet nach dem, was in den Rollen über ihre Werke eingetragen ist. Das erinnert an die Anklageakten bei den menschlichen Gerichten. Doch dürfen wir bei den göttlichen nicht an ähnliche Unvollkommenheiten denken. Diese Rollen lassen die ernste Wahrheit erkennen, wie Gott alle Werke eines jeden Menschen lückenlos kennt. Er kann deshalb in jedem einzelnen Fall ein nach jeder Seite hin gerechtes Urteil fällen. Da die Menschen in sittlicher Hinsicht so überaus verschieden sind, wäre es von Gott nicht gerecht, über jeden das gleiche Urteil zu verhängen. Ausdrücklich wird betont, dass sie gerichtet werden nach ihren Werken wird betont, dass sie gerichtet werden nach ihren Werken (Offb 20:12), und dass sie verurteilt werden, ein jeglicher nach seinen Werken (Offb 20:13). d. h. also: jeweils den Werken gemäß.

Im allgemeinen meint man, alle Ungläubigen wrüden nach der Stellung gerichtet werden, welche sie im Leben zu Christus einnahmen, und weil sie Ihn verwarfen, nun ewig verdammt wären; höchstens dass man für die Heiden, die nie etwas von Ihm hörten, noch eine Gelegenheit offen lässt. Gottes Wort lehrt jedoch anders. Richtiger wäre es schon zu sagen, dass es die Gläubigen sind, die vor der Preisrichterbühne nach ihrer Stellungnahme zu Christus während ihres Lebens gerichtet werden, ob sie Ihn oder ihr Ich mehr liebten und dementsprechend einen geheiligten oder fleischlichen Wandel führten.

Wie könnte auch Gott nur die Menschen vor dem großen weißen Thron danach richten und verurteilen, weil sie Christus nicht annahmen, da Paulus die Auserwählung derer lehrt, die zur Gemeinde Christi gehören? Und diese Verwaltung, in der nur solche von Gott gerufen werden und sonst keine,,, dauert ja schon fast zweitausend Jahre. Für diese gesamte Zeitdauer ist Pauli Wort gültig, welches er den Thessalonichern schreibt: „... denn nicht aller Teil ist der Glaube“ (2Thes 3:2) Hier bezeugt es Gottes Wort doch deutlich genug, dass die große Masse der Menschheit die Gabe des Glaubens zum Erfassen und Aufnehmen des Heils in Christus nicht empfängt. Sie können also nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie Christus nicht als ihren Retter annahmen, und deshalb auch nicht mit ewiger Verdammnis bestraft werden. Diese verurteilten Menschen könnten sich ja Christus gegenüber mit dem trefflichen Argument verteidigen, sie seien gar nicht auserwählt worden und hätten Ihn deshalb auch gar nicht annehmen können. Wie um die Gläubigen vor einer solchen Ihn verunehrenden Ansicht zu bewahren, sagt Gott in sei nem Wort zweimal: „... nach ihren Werken“ und nicht etwa: „... nach ihrem Glauben“’'!

Ein Prinzip, nach welchem der Herr die Ungläubigen richten wird, ist Röm 1:18-21 angegeben. Obschon sich dies gerade auf Gottes Zornesoffenbarung zur Zeit der großen Drangsal bezieht, so bildet dieser Abschnitt dennoch einen trefflichen Kommentar zu Christi Handlung im Endgericht. Zu der Erkenntnis des Heils in Christus können die Ungläubigen nicht gelangen, aber aus de rSchöpfung der Welt und Seinen Werken können sie Gott als Schöpfer erkennen, so bezeugen es die Verse des Römerbriefes. In Bezug auf diese Wahrheit sind die Menschen unentschuldbar (Röm 1:20). Von keinem Gegenstand glaubt jemand, dass er ohne Hersteller wäre. Um wieviel mehr muss dem Ungläubigen bei etwas Nachdenken eindrücklich bewusst werden, dass die Erde und das ganze stoffliche Universum doch von einem Schöpfer erschaffen sein muss. Da sie aber Gott nicht als Schöpfer verherrlichten und neben Ihm der Schöpfung, dem Geschöpf, Gottesdienst darbringen (Röm 1:25), wurde ihr unverständiges Herz verfinstert (Röm 1:21), und dreimal wird gesagt, dass Gott sie dahingebe (Röm 1:24.26.28). Das ist ein Zustand, in dem sie in die schrecklichsten Sünden der Unreinheit fallen.

Neben diesen gibt es freilich auch Menschen, die wirklich noch Ehrfurcht vor dem Schöpfer haben, wenngleich ihre Zahl heute stets kleiner wird. Diese Menschen besitzen nicht den Geist, den heiligen, und haben keine Heilsgewissheit. Aber sie glauben an Gottes Dasein, führen einen sittlichen Lebenswandel und tun gute Werke, sind auch vielfach kirchlich und fromm. Wenn sie auch unerneuert sind und nicht wissen, was es heißt, der Sünde abzusterben, so bewahrt sie eine gewisse Frucht vor dem Schöpfer vor groben Sünden und bösen Werken. Wie sind nun solche Menschen im Blick auf die göttliche Heilsordnung einzuschätzen? Nun, was die Zugehörigkeit zur Gemeinde betrifft, sind ihre Werke wertlos, samt dem Glauben an Gott, den Schöpfer. Denn dies reicht nicht aus, um einst in die Himmel aufgenommen zu werden. Sie werden daher erst auferweckt vor dem weißen Thron. Dort aber haben ihr Leben und ihre guten Werke großen Wert; denn sie gereichen ihnen zum Guten, d. h. zu einem erträglicheren Gericht, und zwar weil dort nach Werken gerichtet wird. Diese edlen Menschen haben schon manchem an die ewige Verdammnis glaubenden Glied der Gemeinde Christi sehr zu denken gegeben. Man beginnt einzusehen, dass die Anwendung von „Wer glaubt, wird selig, und wer nicht glaubt, verdammt“ auf das Endgericht doch nicht stimmen könne, sonst würde ja den ehrbaren Menschen dasselbe Urteil treffen wir den gemeinsten Verbrecher, und das während nie mit Gottes Gerechtigkeit übereinstimmen. Gewiss wird das Gericht in schweren Strafen für böse Werke bestehen. Jedoch es wird mehr als das sein, nämlich eine Vorbereitung für Gottes großes Vollendungsziel. Verfolgen schon Menschen mit ihren Gerichten höhere Ziele als nur Strafe, so wird Gott mit den Seinigen nicht tiefer stehen.

Über das Endgericht gibt Gott in Seinem Wort noch weiteres Licht, und zwar über die Art, wie Er den Übeltätern vergilt. Handelt Er doch mit diesen durchgehend nach einem so feststehenden Prinzip, dass dieses gewiss auch im Endgericht waltet. Hören wir zunächst, wie Salomo diese Heimzahlungart zum Ausdruck bringt: „Er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun“ (Spr 24:12). Das Gericht über Babel lautet: „Tut ihm, wie es getan“ (Jer 50:15). Auch wenn Christus zum Gericht kommt, wird Er nach diesem Grundsatz richten (Mt 16:27). Nach Offb 16:6 gibt Gott denen, die das Blut Seiner Heiligen undPropheten vergossen, als Strafe Blut zu trinken. Zahlreich sind die Aussagen, wie nach göttlichem Gesetz jeder erntet, was er gesät hat: Hi 4:8; Spr 1:31; Spr 22:8; Hos 8:7; Hos 10:13. Ein typischer und lehrreicher Fall dieser Art ist der Kanaaniterkönig Adoni-Besek (Ri 1:6.7). Durch die Israeliten, die ihn gefangen nahmen, strafte ihn Gott mit denselben Grausamkeiten, die er früher verübte. Sogar über die Glieder der Gemeinde Christi wird nach diesem Gesetz vor der Preisrichterbühne entschieden werden (2Kor 5:10; Gal 6.7; Kol 3:25).

Die durchgehende Anwendung dieses Gerichtsgrundatzes gestattet deshalb wohl die Annahme, dass Gott auch vor dem weißen Thron nach demselben richten wird. Könnte es dort nicht so zugehen, dass z.B. der, welcher im Leben eine hohe Stellung innehatte, wobei der seine Untergebenen ungerecht und brutal behandelte, dann von Gott in dieselben Leiden und Nöte geführt wird, welche er anderen zufügte? Allein Gottes Gerichte erschöpfen sich nicht in Vergeltung und Rache. Er wird dabei noch von anderen Gesichtspunkten geleitet: Ein solcher ist:

Das Problem der Verantwortung

Wenn schon die menschliche Gerichtsbarkeit diese in Betracht zieht, wieviel mehr Gott in Seiner absoluten Gerechtigkeit! Er wird die Menschen nicht für ihre üblen Taten zur Rechenschaft ziehen und sei dafür strafen, sondern auch die Frage, wodurch sie der Sünde versklavt waren, nicht nur mitreden, sondern sogar ausschlaggebend sein lassen. Als Schöpfer aller Dinge braucht Er aber nicht erst im Endgericht Nachforschungen darüber anzustellen; denn schon längst hat Er Sein Wissen um diese Sache in Seinem Wort bekannt gegeben, und zwar in Röm 5:19. bezeugt die ergreifende Tatsache, wie durch des einen Menschen (Adams) Ungehorsam die vielen, das sind alle Menschen, als Sünder eingesetzt wurden. Rö 5:12 erklärt diesen Vorgang noch genauer, nämlich dass durch eines Menschen (Adams) Sünde die Sünde in die Welt eindrang und durch die Sünde der Tod, und also dieser zu allen Menschen durchdrang, worauf alle sündigten. Im allgemeinen spricht man ja von der Erbsünde. Aber damit ist die Sache nicht korrekt ausgedrückt. Die ganze Menschheit war damals noch in Adam, ihrem Stammvater, eingeschlossen und befand sich damit nach göttlichem Willen im Bereich der Wirksamkeit seiner Ungehorsamstat, deren Folgen dadurch über alle kamen. Sie erbten nicht Adams Sünde, sondern den Tod, der als Strafe über ihn kam. Und eben durch den in ihnen wirkenden Tod ermangeln sie nun der Kraft Gottes und wurden der Sünde versklavt, so dass sie nun sündigen müssen. Das heißt, sie wurden als Sterbliche geboren und nach Röm 5:19 als Sünder eingesetzt.

Zu dieser Wahrheit soll vorerst nur gesagt sein, dass die Menschen für ihre sündige Veranlagung nicht verantwortlich sind. Dies gereicht ihnen im Endgericht zur großen Entlastung. (Das Wort „Verantwortung“ erscheint ja auch nirgends in der Schrift). In welch krasser Ungerechtigkeit stünde Gott da, würde Er die Menschen für etwas, was sie nicht verschuldeten, zu endloser Qual verurteilen. Wäre jeder Mensch unschuldig geboren und wie Adam auf die Probe gestellt worden so wäre es noch etwas anderes. Aber alle kamen um seiner Sünde willen, an der sie nicht beteiligt waren, sterblich zur Welt und damit nach göttlichem Willen von vornherein als hilflose Sünder. Für das alles ist Gott der allein Verantwortliche; denn Er hat es herbeigeführt, dass es so kommen musste.

Leider übersieht man diesen so wichtigen Punkt allgemein bei der Erforschung des Endgerichts und gelangt deshalb zu falschen Schlüssen. Dass durch Adams Ungehorsam alle zu Sündern eingesetzt wurden, ist er die eine Hälfte des sich darin auswirkenden Planes Gottes. In der Vollendung wird dann offenbar, warum Er dies so tat, darum nämlich,damit auch alle des vollen Segens der Gehorsamstat Christi, als des letzten Adam, teilhaftig werden können. In Stufen arbeitet Er auf dieses hohe Ziel hin, und eine solche ist:

Gericht als Zurechtbringung