Die Menschen auf der neuen Erde: Unterschied zwischen den Versionen

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Dieser und  der weiter Genannten ist der zweite Tod, das ist der See, der mit Feuer und Schwefel brennt.<br/><br/>
Dieser und  der weiter Genannten ist der zweite Tod, das ist der See, der mit Feuer und Schwefel brennt.<br/><br/>


===Die Braut des Lammes===
==='''Die Braut des Lammes'''===
[[Offb 21:9]]-11: '''Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatte, voll der sieben letzten Plagen, und redet mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib, die Braut des Lammes zeigen! Und er führte mich im Geiste auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Licht ist gleich dem köstlichsten Edelsteine, wie ein kristallglänzender Jaspis.'''<br/>
[[Offb 21:9]]-11: '''Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatte, voll der sieben letzten Plagen, und redet mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib, die Braut des Lammes zeigen! Und er führte mich im Geiste auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Licht ist gleich dem köstlichsten Edelsteine, wie ein kristallglänzender Jaspis.'''<br/>

Version vom 30. November 2019, 18:11 Uhr

Abschrift des Buches: Offenbarung Jesu Christi von August Fuhr
erschienen 1950 im Philadelphia Verlag, August Fuhr, Reutlingen

in Bearbeitung

Inhaltsübersicht des Buches:
Kapitel davor:
7. Gesicht auf Erden (Offb 19:17 - Offb 20:15)

Die Menschen auf der neuen Erde

Offb 21:1 - Offb 22:5

Gott bei ihnen

Offb 21:1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen und das Meer ist nicht mehr.
"Die Spotter der letzten Tage werden sagen: 'Wo ist die Verheißung Seiner Zukunft? Denn seit dem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es am Anfang der Schöpfung war!' Dabei vergessen sie absichtlich, dass schon vor diesem Kosmos Himmel existierten und dass eine Erde aus Wasser und durch Wasser entstanden ist DURCH GOTTES WORT, und dass durch dieselben der damalige Kosmos (Himmel und Erde) durch Wasserflut zugrunde ging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden DURCH DASSELBE WORT bewahrt, indem sie fürs Feuer bewahrt werden für den Tag des Gerichts. EIN Tag aber vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie EIN Tag" (2Petr 3:6-8). "Aber neue Himmel und eine neue Erde erwarten wir, in denen Gerechtigkeit wohnt, nach Seiner Verheißung" (2Petr 3:13), da Er spricht: "Siehe, Ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, also dass der früheren nicht mehr gedacht werden soll, und sie niemand mehr in den Sinn kommen werden, sondern ihr sollt euch freuen und frohlocken bis in Ewigkeit über dem, was Ich erschaffe" (Jes 65:17.18).

Wie aus unserem natürlich-sündigen Fleischleib, der einem Samenkorn gleich in die Erde gesät wird und vergeht, einneuer Leib wird, der dem Samen entspricht (1Kor 15:37.42-44), also werden aus der alten, sündigen und fluchtdurchtränkten Erde und den von Satan und seinen Engeln verunreinigten Himmeln (Eph 6:12; Offb 12:5) nunmehr im Gerichtsfeuer geläuterte, gereinigte und erneuerte Himmel und eine neue Erde hervorgehen.

"Und das Meer ist nicht mehr." ES gehörte zu den Totenräumen (Offb 20:13). Der erste Tod ist aufgehoben. Tote des ersten Todes gibt es nicht mehr, darum bedarf es keines Meeres mehr. An seineStelle ist der See getreten, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.

Offb 21:2: Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen, von Gott zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
Auf diese Stadt, deren Bildner und Baumeister Gott ist, wartete Abraham. Er hat das Verheißene nur von ferne (im Geiste) geschaut, war aber davon innerlich so überzeugt und ergriffen, dass er und die Miterben der Verheißung es begrüßt und bekannt haben, dass sie Fremdlinge und Pilger seien auf Erden. Auf diese Stadt hin war ihr Lebens- und Erdenlauf ausgerichtet. Darum schämt sich Gott nicht Sich zu nennen IHR Gott, denn Er hat ihnen eine Stadt bereitet (Hebr 11:9-16).

Von diesem Jerusalem, das droben ist, bezeugt der Heilige Geist, dass es "UNSER ALLER MUTTER" ist, nicht nur Braut oder Weib, sondern Mutter (Gal 4:26). Wie von Gott selbst in den Schoß einer menschlichen Mutter schon die Möglichkeiten niedergelegt sind, kreatürlich gleichgeartete Geschöpfe hervorzubringen, so ist, sagt ein Vater in Christo, "das obere Jerusalem der unerschöpfliche und unversiegbare Mutterschoß Gottes, in welchem alle die Möglichkeiten göttlicher Heils- und Lebensgedanken mit dem ganzen geschaffenen All niedergelegt sind. und nur auf ihre Befruchtung warten, zu der im Rat Gottes festgesetzten Zeit."

Dieses Wort erschließt einen Reichtum göttlicher Zeugungen und Ausgeburten ungeahnter Herrlichkeiten und von ungeahnten Ausmaßen, so umfassend, so unergründlich und unerschöpflich, wie Er selbst ist.

Diese Herrlichkeitsentfaltungen können aber erst beginnen,nachdem Christus, das Haupt, und die Gemeine als Sein Leib, zu dem einen vollkommenen Manne, dem "Christus Gottes" geistleiblich vereinigt sind, und DIESER vollkommene Mann mit Seiner Braut die Hochzeit vollzogen hat.

So ist die "Hochzeit des Lammes" nicht nur ein Abschluss von Lebens- und Herrlichkeitsentfaltungen Gottes, die kein Mensch auch nur ahnen kann. Jetzt erst können die unausforschlichen Liebesgedanken Gottes am ganzen All verwirklicht werden, nach seinem willens- und Wohlgefallensplan, wie Er ihn gefasst hat bei Sich selbst, schon eher der Welt Grund gelegt war.

Mit dieser "Mutter", die auch UNSERE Mutter ist, stehen wir jetzt schon in lebensmäßiger Verbindung; wir werden von ihr freundlich gesäugt. Denn "ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem und zu Zehntausenden von Engeln., zur Festversammlung und 'Gemeine der Erstgeborenen', die alle im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu Jesu, dem Mittler des Neuen Bundes, und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abels Blut" (Hebr 12:22-24).

Offb 21:3: Und ich hörte eine laute Stimme vom Throne her, die sprach: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Jetzt ist die durch den ersten Adam zerstörte Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt, durch den letzten Adam. Die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit Seinen verlorenen und verderbten Menschenkindern ist gestillt und erfüllt.

Weil das Jerusalem auf Erden das irdische Abbild des himmlischen ist, deshalb hat der Herr Zion erwählt und es zu Seiner WOHNUNG begehrt. "Dies ist Meine Ruhe immerdar, hier will Ich wohnen, denn Ich habe es begehrt" (Ps 132:13.14). Die ganze Heils- und Reichgottesgeschichte ist ein ergreifendes Zeugnis davon, dass Gott von Seinen Menschenkindern nicht loskommt. Er selbst tut alles, um den Riss zu heilen; Er opfert Sich selbst dafür in Christo (2Kor 5:19). Nun genießt vor allem Er selbst die Frucht dieses Opfers.

Der Tod wird nicht mehr sein

Offb 21:4: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Leid noch Geschrei, noch Schmerz, wird nicht mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Der Fall mit allen seinen Folgen ist aufgehoben. Der paradiesische Zustand ist wieder hergestellt, aber um ein Vielfaches herrlicher! Alle Möglichkeiten enies neuen Falles sind für immer beseitigt. Der Sieg Jesu ist so vollkommen, so allumfassend, alles durchdringend, dass nichts Gottwidriges mehr sich regen kann. Es fließen nur noch die Quellen der Licht- und Lebenskräfte aus dem Zentralquell der Herrlichkeit Gottes.

Offb 21:5: Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe Ich mache alles neu! Und Er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig!
Der Name: "Ich, Elohim" ist die Uroffenbarung Seines Wesens und Seines Ratschlusses. Im Anfang schuf "Elohim" die Himmel und die Erde. "Ich, der ewig Liebend, habe durch den ewigen Geist der Liebe in Meinem ewig geliebten Sohn mit Meiner ganzen Schöpfung, als sie noch in Ihm war, ehe sie ins Dasein trat, einen ewigen Liebesbund gemacht, den Ich mit einem Eid beschworen habe, dass Ich sie nie verlassen noch versäumen werde."

Und Er hat Seine Schöpfung nie verlasen, auch dann nicht, als sie Ihn verließ und gegen Ihn revoltierte. ER SELBST hat sie HEIMGESUCHT, erlöst, heraus gerettet, geläutert und geheilt. Dabei war Sein Ziel nicht nur Wiederherstellung des alten Zustandes, sondern Erneuerung, und zwar von allem, was ursprünglich aus Ihm heraus geworden ist. Auch was nicht in den Fall verhaftet war, ist geschlossen in das gewaltige Offenbarungswort:

Siehe, Ich mache alles neu!

Dieser Erneuerungsprozess vollzieht sich aber in den heiligen, göttlichen Heilsordungen. "Denn aus Ihm heraus und durch Ihn und in Ihn hinein ist DAS ALL. Ihm die Herrlichkeit hinein in die Äonen!" (Röm 11:36). In Ihn hinein aber kann nur kommen, was wesensgleich ist mit Ihm.

Alles, was nicht aus dem Urquell geflossen,
Geht auch in diesen nicht wieder zurück,
Ist von dem Lichte auf immer verstoßen,
Das lehret die Gnade zum ewigen Glück.

Nicht aus Ihm geflossen ist alles, was vom Gall Satans herkommt. Nur ein von allem Wesen des Falles befreites, und vollkommen in die Lichtnatur verwandeltes, völlig neu gemachtes All geht wieder in Seinen Ursprung ein.

Diese Worte sind nicht der Ausdruck einer frommen Phantasie, sondern sie sind gewiss und wahrhaftig. Solches bezeugt Der, welcher nicht lügen kann, weil Er die personifizierte Wahrheit ist.

Wasser des Lebens

Offb 21:6.7: Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! Wer überwindet, der wird solches ererben und Ich werde sein Gott sein, und er wird Mein Sohn sein.
Am Kreuz auf Golgatha rief Er nach schwerem Kampf "Es ist vollbracht!" Damals war keimartig, samenmäßig, wurzelmäßig, dem Anfang nach, "vollbracht", was jetzt ausgewachsen, ausgereift und geboren, abgeschlossen ist von Dem, welcher der Anfang und das ZIEL (telos) aller Gottesgedanken ist. Dieses Ziel ist jetzt erreicht bei denen, die getrunken haben aus der Quelle des Wassers des Lebens.

Zur Samariterin schon hat der Heiland gesagt: Das Wasser das ICH dir geben werde, wird IN IHM zu einer QUELLE des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt" (Joh 4:14). Und "Wen dürste, der komme zu Mir, und es trinke, wer an Mich glaubt; denn von Seinem Leibe werden ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte Er aber von dem GEIST, welchen empfangen sollten, die so an Ihn glaubten" (Joh 7:37-39).

Das Lebenswasser ist also der Heilige Geist. Die Quelle, aus der er in Strömen fließt, ist der verklärte Leib Jesu. Aber nur wer begierig nach Heil nach Ihm dürstet, empfängt dieses Lebenswasser. Und er empfängt es UMSONST, ohne jegliche Gegenleistung. Der Herr erwartet nur, dass wir nach Ihm hungern und dürsten, dann essen und trinken und so Seiner selbst teilhaft werden. So nur, angetan und erfüllt mit seinem Auferstehungsleben und Seinen Geisteskräften, können wir überwinden oder siegen. Den vollständigen Sieg hat Er, der alleinige Sieger, auf Golgatha errungen FÜR UNS. Diesen Sieg nun will Er als der treue Hohepriester, in der Kraft Seiner Auferstehung durch Seinen Heiligen Geist verwirklichen IN unserem STERBLICHEN Fleisch (2Kor 4:11). Indem Er allezeit über uns triumphiert, realisiert Er selbst Seinen Sieg in uns, und SO macht Er uns zu Siegern. In Wirklichkeit siegen nicht wir, sondern Er. Weil Er aber IN UNS IST, so ist Sein Sieg unser Sieg. "So sieht uns Gott in Christo an, daher uns nichts verdammen kann." Darum erkämpfen wir nicht unser Heil, sonder wir ERBEN es durch den Sieg des Glaubens "in Christo Jesu" , unserem Siegesfürsten. Solchem Sieger verheißt Gott, Er werde sein Gott sein, der ganz und gar sich dem Sieger zu eigen gibt. Und der Sieger "wird Gottes Sohn, wenn aber Sohn, dann auch Erbe durch Gott selbst" ( Gal 4:7).

Wer bleibt draußen?

Offb 21:8: Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Gräulichen und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendiener und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches ist der zweite Tod.
Nun wird uns gesagt, wer diejenigen sind, welche nicht, oder (wohl richtiger) nicht MEHR im Buche des Lebens geschrieben sein werden.

Das sind vor allem die Feiglinge, Menschen, "die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und teilhaftig geworden sind heiligen Geistes (nicht: DES heiligen Geistes) und geschmeckt haben das gut Wort Gottes, dazu Kräfte zukünftiger Welt, die dann - aus Menschenfurcht oder andren Gründen - wieder abfallen und so selbst den Gottes aufs neue kreuzigen und zum Gespött machen" (Hebr 6:4-6), den Sohn Gottes mit Füßen treten und das Blut des Bundes für gemein halten, durch welches sie geheiligt wurden (Hebr 10:29).

Sodann werden genannt die Ungläubigen. Mit großem Ernst gedenken wir hier des Volkes Israel, das mit 600 000 Mann Fußvolk - ohne Weiber und Kinder - ausgezogen ist aus Ägypten. Aber nur zwei Männer konnte Gott an das verheißene Ziel bringen. Aller anderen Leiber fielen in der Wüste. Sie konnten nicht eingehen ins Land der Verheißung um des Unglaubens willen (Hebr 3:17-19). X<dum die ernste Mahnung an die Hebräer, die ihr Vertrauen auf Christum wegwerfen und feige zurückweichen wollten: "Sehet zu, ihr Brüder, dass nicht in einem von euch ein ARGES, UNGLÄUBIGES Herz sei, dass da abfällt von dem lebendigen Gott" (Hebr 3:12). "So wollen wir uns befleißigen, einzugehen zu jener Ruhe, damit nicht jemand falle als dasselbe Beispiel des Unglaubens" (Hebr 4:11). Denn nicht die gottlosen Ägypter erreichten nicht das Ziel, sondern das aus Ägypten heraus gerettete Israel, und das nur, um seines Unglaubens willen, weil sie dem Wort Gottes nicht glaubten und Gott nicht völlig vertrauten.

"Den UNREINEN aber und UNGLÄUBIGEN ist nichts rein, sondern befleckt ist ihr Sinn und ihr Gewissen, sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den werken verleugnen sie Ihn, darum sind sie ein Gräuel (Tit 1:15.16).

Dieser und der weiter Genannten ist der zweite Tod, das ist der See, der mit Feuer und Schwefel brennt.

Die Braut des Lammes

Offb 21:9-11: Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatte, voll der sieben letzten Plagen, und redet mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib, die Braut des Lammes zeigen! Und er führte mich im Geiste auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Licht ist gleich dem köstlichsten Edelsteine, wie ein kristallglänzender Jaspis.