Die Menschen auf der neuen Erde: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Offb 21:1]]: '''Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen und das Meer ist nicht mehr.'''<br/> | |||
"Die Spotter der letzten Tage werden sagen: 'Wo ist die Verheißung Seiner Zukunft? Denn seit dem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es am Anfang der Schöpfung war!' Dabei vergessen sie absichtlich, dass schon vor diesem Kosmos Himmel existierten und dass eine Erde aus Wasser und durch Wasser entstanden ist DURCH GOTTES WORT, und dass durch dieselben der damalige Kosmos (Himmel und Erde) durch Wasserflut zugrunde ging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden DURCH DASSELBE WORT bewahrt, indem sie fürs Feuer bewahrt werden für den Tag des Gerichts. EIN Tag aber vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie EIN Tag" (2Petr 3:6-8). "Aber neue Himmel und eine neue Erde erwarten wir, in denen Gerechtigkeit wohnt, nach Seiner Verheißung" (2Petr 3:13), da Er spricht: "Siehe, Ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, also dass der früheren nicht mehr gedacht werden soll, und sie niemand mehr in den Sinn kommen werden, sondern ihr sollt euch freuen und frohlocken bis in Ewigkeit über dem, was Ich erschaffe" (Jes 65:17.18). | |||
Wie aus unserem natürlich-sündigen Fleischleib, der einem Samenkorn gleich in die Erde gesät wird und vergeht, einneuer Leib wird, der dem Samen entspricht (1Kor 15:37.42-44), also werden aus der alten, sündigen und fluchtdurchtränkten Erde und den von Satan und seinen Engeln verunreinigten Himmeln (Eph 6:12; Offb 12:5) nunmehr im Gerichtsfeuer geläuterte, gereinigte und erneuerte Himmel und eine neue Erde hervorgehen. | |||
"Und das Meer ist nicht mehr." ES gehörte zu den Totenräumen (Offb 20:13). Der erste Tod ist aufgehoben. Tote des ersten Todes gibt es nicht mehr, darum bedarf es keines Meeres mehr. An seineStelle ist der See getreten, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.<br/> | |||
[[Offb 21:2]]: '''Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen, von Gott zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.'''<br/> | |||
Auf diese Stadt, deren Bildner und Baumeister Gott ist, wartete Abraham. Er hat das Verheißene nur von ferne (im Geiste) geschaut, war aber davon innerlich so überzeugt und ergriffen, dass er und die Miterben der Verheißung es begrüßt und bekannt haben, dass sie Fremdlinge und Pilger seien auf Erden. Auf diese Stadt hin war ihr Lebens- und Erdenlauf ausgerichtet. Darum schämt sich Gott nicht Sich zu nennen IHR Gott, denn Er hat ihnen eine Stadt bereitet (Hebr 11:9-16). | |||
Von diesem Jerusalem, das droben ist, bezeugt der Heilige Geist, dass es "UNSER ALLER MUTTER" ist, nicht nur Braut oder Weib, sondern Mutter (Gal 4:26). Wie von Gott selbst in den Schoß einer menschlichen Mutter schon die Möglichkeiten niedergelegt sind, kreatürlich gleichgeartete Geschöpfe hervorzubringen, so ist, sagt ein Vater in Christo, "das obere Jerusalem der unerschöpfliche und unversiegbare Mutterschoß Gottes, in welchem alle die Möglichkeiten göttlicher Heils- und Lebensgedanken mit dem ganzen geschaffenen All niedergelegt sind. und nur auf ihre Befruchtung warten, zu der im Rat Gottes festgesetzten Zeit." | |||
Dieses Wort erschließt einen Reichtum göttlicher Zeugungen und Ausgeburten ungeahnter Herrlichkeiten und von ungeahnten Ausmaßen, so umfassend, so unergründlich und unerschöpflich, wie Er selbst ist. | |||
Diese Herrlichkeitsentfaltungen können aber erst beginnen,nachdem Christus, das Haupt, und die Gemeine als Sein Leib, zu dem einen vollkommenen Manne, dem "Christus Gottes" geistleiblich vereinigt sind, und DIESER vollkommene Mann mit Seiner Braut die Hochzeit vollzogen hat. | |||
So ist die "Hochzeit des Lammes" nicht nur ein Abschluss von Lebens- und Herrlichkeitsentfaltungen Gottes, die kein Mensch auch nur ahnen kann. Jetzt erst können die unausforschlichen Liebesgedanken Gottes am ganzen All verwirklicht werden, nach seinem willens- und Wohlgefallensplan, wie Er ihn gefasst hat bei Sich selbst, schon eher der Welt Grund gelegt war. | |||
Mit dieser "Mutter", die auch UNSERE Mutter ist, stehen wir jetzt schon in lebensmäßiger Verbindung; wir werden von ihr freundlich gesäugt. Denn "ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem und zu Zehntausenden von Engeln., zur Festversammlung und 'Gemeine der Erstgeborenen', die alle im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu Jesu, dem Mittler des Neuen Bundes, und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abels Blut" (Hebr 12:22-24).<br/> | |||
[[Offb 21:3]]: '''Und ich hörte eine laute Stimme vom Throne her, die sprach: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.''' <br/> | |||
Jetzt ist die durch den ersten Adam zerstörte Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt, durch den letzten Adam. Die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit Seinen verlorenen und verderbten Menschenkindern ist gestillt und erfüllt. | |||
Weil das Jerusalem auf Erden das irdische Abbild des himmlischen ist, deshalb hat der Herr Zion erwählt und es zu Seiner WOHNUNG begehrt. "Dies ist Meine Ruhe immerdar, hier will Ich wohnen, denn Ich habe es begehrt" (Ps 132:13.14). Die ganze Heils- und Reichgottesgeschichte ist ein ergreifendes Zeugnis davon, dass Gott von Seinen Menschenkindern nicht loskommt. Er selbst tut alles, um den Riss zu heilen; Er opfert Sich selbst dafür in Christo (2Kor 5:19). Nun genießt vor allem Er selbst die Frucht dieses Opfers. <br/> | |||
====Der Tod wird nicht mehr sein==== | |||
[[Offb 21:4]]: '''Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Leid noch Geschrei, noch Schmerz, wird nicht mehr sein; denn das Erste ist vergangen.'''<br/> | |||
Version vom 29. November 2019, 17:55 Uhr
Abschrift des Buches: Offenbarung Jesu Christi von August Fuhr
erschienen 1950 im Philadelphia Verlag, August Fuhr, Reutlingen
Inhaltsübersicht des Buches:
Kapitel davor:
7. Gesicht auf Erden (Offb 19:17 - Offb 20:15)
Die Menschen auf der neuen Erde
Gott bei ihnen
Offb 21:1: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen und das Meer ist nicht mehr.
"Die Spotter der letzten Tage werden sagen: 'Wo ist die Verheißung Seiner Zukunft? Denn seit dem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es am Anfang der Schöpfung war!' Dabei vergessen sie absichtlich, dass schon vor diesem Kosmos Himmel existierten und dass eine Erde aus Wasser und durch Wasser entstanden ist DURCH GOTTES WORT, und dass durch dieselben der damalige Kosmos (Himmel und Erde) durch Wasserflut zugrunde ging. Die jetzigen Himmel aber und die Erde werden DURCH DASSELBE WORT bewahrt, indem sie fürs Feuer bewahrt werden für den Tag des Gerichts. EIN Tag aber vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie EIN Tag" (2Petr 3:6-8). "Aber neue Himmel und eine neue Erde erwarten wir, in denen Gerechtigkeit wohnt, nach Seiner Verheißung" (2Petr 3:13), da Er spricht: "Siehe, Ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, also dass der früheren nicht mehr gedacht werden soll, und sie niemand mehr in den Sinn kommen werden, sondern ihr sollt euch freuen und frohlocken bis in Ewigkeit über dem, was Ich erschaffe" (Jes 65:17.18).
Wie aus unserem natürlich-sündigen Fleischleib, der einem Samenkorn gleich in die Erde gesät wird und vergeht, einneuer Leib wird, der dem Samen entspricht (1Kor 15:37.42-44), also werden aus der alten, sündigen und fluchtdurchtränkten Erde und den von Satan und seinen Engeln verunreinigten Himmeln (Eph 6:12; Offb 12:5) nunmehr im Gerichtsfeuer geläuterte, gereinigte und erneuerte Himmel und eine neue Erde hervorgehen.
"Und das Meer ist nicht mehr." ES gehörte zu den Totenräumen (Offb 20:13). Der erste Tod ist aufgehoben. Tote des ersten Todes gibt es nicht mehr, darum bedarf es keines Meeres mehr. An seineStelle ist der See getreten, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.
Offb 21:2: Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabkommen, von Gott zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
Auf diese Stadt, deren Bildner und Baumeister Gott ist, wartete Abraham. Er hat das Verheißene nur von ferne (im Geiste) geschaut, war aber davon innerlich so überzeugt und ergriffen, dass er und die Miterben der Verheißung es begrüßt und bekannt haben, dass sie Fremdlinge und Pilger seien auf Erden. Auf diese Stadt hin war ihr Lebens- und Erdenlauf ausgerichtet. Darum schämt sich Gott nicht Sich zu nennen IHR Gott, denn Er hat ihnen eine Stadt bereitet (Hebr 11:9-16).
Von diesem Jerusalem, das droben ist, bezeugt der Heilige Geist, dass es "UNSER ALLER MUTTER" ist, nicht nur Braut oder Weib, sondern Mutter (Gal 4:26). Wie von Gott selbst in den Schoß einer menschlichen Mutter schon die Möglichkeiten niedergelegt sind, kreatürlich gleichgeartete Geschöpfe hervorzubringen, so ist, sagt ein Vater in Christo, "das obere Jerusalem der unerschöpfliche und unversiegbare Mutterschoß Gottes, in welchem alle die Möglichkeiten göttlicher Heils- und Lebensgedanken mit dem ganzen geschaffenen All niedergelegt sind. und nur auf ihre Befruchtung warten, zu der im Rat Gottes festgesetzten Zeit."
Dieses Wort erschließt einen Reichtum göttlicher Zeugungen und Ausgeburten ungeahnter Herrlichkeiten und von ungeahnten Ausmaßen, so umfassend, so unergründlich und unerschöpflich, wie Er selbst ist.
Diese Herrlichkeitsentfaltungen können aber erst beginnen,nachdem Christus, das Haupt, und die Gemeine als Sein Leib, zu dem einen vollkommenen Manne, dem "Christus Gottes" geistleiblich vereinigt sind, und DIESER vollkommene Mann mit Seiner Braut die Hochzeit vollzogen hat.
So ist die "Hochzeit des Lammes" nicht nur ein Abschluss von Lebens- und Herrlichkeitsentfaltungen Gottes, die kein Mensch auch nur ahnen kann. Jetzt erst können die unausforschlichen Liebesgedanken Gottes am ganzen All verwirklicht werden, nach seinem willens- und Wohlgefallensplan, wie Er ihn gefasst hat bei Sich selbst, schon eher der Welt Grund gelegt war.
Mit dieser "Mutter", die auch UNSERE Mutter ist, stehen wir jetzt schon in lebensmäßiger Verbindung; wir werden von ihr freundlich gesäugt. Denn "ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem und zu Zehntausenden von Engeln., zur Festversammlung und 'Gemeine der Erstgeborenen', die alle im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu Jesu, dem Mittler des Neuen Bundes, und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abels Blut" (Hebr 12:22-24).
Offb 21:3: Und ich hörte eine laute Stimme vom Throne her, die sprach: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Jetzt ist die durch den ersten Adam zerstörte Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt, durch den letzten Adam. Die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit Seinen verlorenen und verderbten Menschenkindern ist gestillt und erfüllt.
Weil das Jerusalem auf Erden das irdische Abbild des himmlischen ist, deshalb hat der Herr Zion erwählt und es zu Seiner WOHNUNG begehrt. "Dies ist Meine Ruhe immerdar, hier will Ich wohnen, denn Ich habe es begehrt" (Ps 132:13.14). Die ganze Heils- und Reichgottesgeschichte ist ein ergreifendes Zeugnis davon, dass Gott von Seinen Menschenkindern nicht loskommt. Er selbst tut alles, um den Riss zu heilen; Er opfert Sich selbst dafür in Christo (2Kor 5:19). Nun genießt vor allem Er selbst die Frucht dieses Opfers.
Der Tod wird nicht mehr sein
Offb 21:4: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Leid noch Geschrei, noch Schmerz, wird nicht mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
