Hiobs Antwort - Hi 21:1-34: Unterschied zwischen den Versionen

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''aus [[HSA]]  [[Ist Gott mein Freund oder mein Feind? - Das Buch Hiob]]''
<br />


''nach dem gleichnamigen Buch von Heinz Schumacher''<br />


<big> Hiobs Antwort - [[Hi 21:1]]-34 </big>


<big> '''Vorwort: Hi 1-42''' </big>
Hiob schildert zunächst das Denken und Verhalten und Ergehen der Frevler, der Gottlosen. Gleich dem Sänger des Ps 73 beklagt er das Wohlergehen der Gottlosen. In diesem Psalm sagt Asaf u.a.: "Wohlgenährt ist ihr Leib. In der Mühsal der Menschheit sind sie nicht und sie werden nicht wie die anderen Menschen geplagt! ([[Ps 73:4]].5). Hiob weist darauf hin, dass es den Familien der Bösen gut geht und auch ihrem Vieh, obwohl sie von Gott ganz bewusst nichts wissen wollen ("Bleib uns fern!") Trifft sie etwa Gottes Gericht? Sehr selten. Trifft es ihre Kinder? Das möge nicht geschehen! meint Hiob. Er gibt Gott gute Ratschläge, wie Er mit dem Gottlosen verfahren soll ([[Hi 21:19]]-21), rudert dann aber  zurück und erkennt: Darf man etwa Gott Erkenntnis lehren, Ihn, der sogar die Engel richtet? - Ja, es geht ungerecht zu auf Erden, stöhnt Hiob. "Der eine stirbt in voller Kraft ganz sorgenfei, der andere mit bitterer Seele" ([[Hi 21:23]].25). - Seinen "Freunden" hält er entgegen: Wenn ihr sagt, den Gottlosen träfe Gottes Gericht (hier unten, im Erdenleben), so verschließt ihr die Augen vor der Realität. Sie führen ein Genussleben und werden ehrenvoll bestattet.


Hiob wäre kein biblisches Buch, wenn darin nur im Stil menschlicher Lebensberatung über den Umgang mit Krankheit und Leid nachgedacht würde. Nein, hier wird alles vor Gott diskutiert und so ist für Hiob die Frage nach dem "Warum" seiner Not eine Frage an Gott. Es ist - zugespitzt - die Frage: Ist Gott für mich oder gegen mich? Ist Er Freund oder Feind?
Heute klagt man darüber, dass "die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden". Nun kann man die "Reichen" nicht einfach mit den "Bösen" gleichsetzen, das sei ferne! Viele von ihnen tun viel Gutes. Aber es gibt eben auch die genusssüchtigen Egoisten, die immer nur darauf bedacht sind, ihr Vermögen zu mehren und denen Gott es gut gehen lässt. Da erscheinen Hiobs Klagen doch zum Teil berechtigt.


Höhepunkte dieses Buches sind (abgesehen von den Anfangskapiteln und dem Schlusskapitel die Passagen in [[Hi 16]] und [[Hi 19]], wo sich Hiobs Glaube zu der Feststellung durchringt: Es kann nicht sein, dass Gott gegen mich ist! Er ist vielmehr mein Anwalt und Erlöser, Er steht auf meiner Seite.
Der Sänger des [[Ps 73]], Asaf, überwand seine Anfechtungen, als er ins Heiligtum Gottes hineinging und das Ende der übermütigen, wohlgenährten Gottlosen wahrnahm. PLötzlich ist es zu Ende mit ihnen! Der Gottesfürchtige aber - mag er auch durch Mühsal und Armut gehen - darf mit Asaf bekennen: "Dennoch bleibe ich stets an Dir, denn Du hälst mich bei meiner rechten Hand, Du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich nachher in die Herrlichkeit auf" ([[Ps 73:23]].24). Diesen Asaf-Blick hatte Hiob noch nicht. So bleibt er zunächst noch gefangen in seinem Widerspruch gegen Gott und Menschen.
 
Wo immer ein Kranker oder Leidender unter dem Einfluss des Buches Hiob in dieser Richtung denkt und glaubt, da ist ihm dieses Buch zum Segen geworden.
 
== Inhaltsübersicht und Bestellhinweis ==
 
Das Buch "Ist Gott mein Freund oder mein Feind? - Das Buch Hiob“ (von Heinz Schumacher) kann bei folgender Adresse bestellt werden:
 
:'''Paulus-Buchhandlung KG'''
:Goethestr. 38
:74076 Heilbronn
:Tel. +49 7131 1720 90
:Fax +49 7131 9531 05
:E-Mail: paulus-verlag@t-online.de
:Web: [http://www.paulus-verlag.de/ Bitte hier klicken!]<br /><br />
 
Die ersten Seiten dieses Buches finden Sie hier als Leseprobe:<br />
 
<big> '''1. Hiobs Frömmigkeit bewährt sich in schweren Prüfungen (1-2)'''  </big>  <br />
 
# [[Hiobs Frömmigkeit - Hi 1:1-5]] <br />
# [[Gott - Satan - Mensch - Hi 1:6-9]] <br />
# [[Satan erscheint das erste Mal vor Gott - Hi 1:6-12]] <br />
# [[Hiob besteht die erste Prüfung - Hi 1:13-22]] <br />
# [[Satan erscheint das zweite Mal vor Gott - Hi 2:1-5]]<br />
# [[Hiob besteht die zweite Prüfung - Hi 2:6-10]] <br />
# [[Freunde kommen - Hi 2:11-13]] <br />
 
Weitere Inhalte [[Ist Gott mein Freund oder mein Feind? - Das Buch Hiob|Siehe hier!]]

Aktuelle Version vom 5. April 2016, 16:05 Uhr

aus HSA Ist Gott mein Freund oder mein Feind? - Das Buch Hiob


Hiobs Antwort - Hi 21:1-34

Hiob schildert zunächst das Denken und Verhalten und Ergehen der Frevler, der Gottlosen. Gleich dem Sänger des Ps 73 beklagt er das Wohlergehen der Gottlosen. In diesem Psalm sagt Asaf u.a.: "Wohlgenährt ist ihr Leib. In der Mühsal der Menschheit sind sie nicht und sie werden nicht wie die anderen Menschen geplagt! (Ps 73:4.5). Hiob weist darauf hin, dass es den Familien der Bösen gut geht und auch ihrem Vieh, obwohl sie von Gott ganz bewusst nichts wissen wollen ("Bleib uns fern!") Trifft sie etwa Gottes Gericht? Sehr selten. Trifft es ihre Kinder? Das möge nicht geschehen! meint Hiob. Er gibt Gott gute Ratschläge, wie Er mit dem Gottlosen verfahren soll (Hi 21:19-21), rudert dann aber zurück und erkennt: Darf man etwa Gott Erkenntnis lehren, Ihn, der sogar die Engel richtet? - Ja, es geht ungerecht zu auf Erden, stöhnt Hiob. "Der eine stirbt in voller Kraft ganz sorgenfei, der andere mit bitterer Seele" (Hi 21:23.25). - Seinen "Freunden" hält er entgegen: Wenn ihr sagt, den Gottlosen träfe Gottes Gericht (hier unten, im Erdenleben), so verschließt ihr die Augen vor der Realität. Sie führen ein Genussleben und werden ehrenvoll bestattet.

Heute klagt man darüber, dass "die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden". Nun kann man die "Reichen" nicht einfach mit den "Bösen" gleichsetzen, das sei ferne! Viele von ihnen tun viel Gutes. Aber es gibt eben auch die genusssüchtigen Egoisten, die immer nur darauf bedacht sind, ihr Vermögen zu mehren und denen Gott es gut gehen lässt. Da erscheinen Hiobs Klagen doch zum Teil berechtigt.

Der Sänger des Ps 73, Asaf, überwand seine Anfechtungen, als er ins Heiligtum Gottes hineinging und das Ende der übermütigen, wohlgenährten Gottlosen wahrnahm. PLötzlich ist es zu Ende mit ihnen! Der Gottesfürchtige aber - mag er auch durch Mühsal und Armut gehen - darf mit Asaf bekennen: "Dennoch bleibe ich stets an Dir, denn Du hälst mich bei meiner rechten Hand, Du leitest mich nach Deinem Rat und nimmst mich nachher in die Herrlichkeit auf" (Ps 73:23.24). Diesen Asaf-Blick hatte Hiob noch nicht. So bleibt er zunächst noch gefangen in seinem Widerspruch gegen Gott und Menschen.