Dreieinigkeit: Unterschied zwischen den Versionen
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<big> '''[[2Kor 13:13]]''' </big><br/> | |||
'''Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.'''<br/> | |||
Die Christen haben einen d r e i e i n i g e n G o t t. Darin unterscheiden sie sich von allen Religionen der Welt. Das d r i t t e Wort in der Bibel, von Anfang an, heißt G o t t. Diese Wort G o t t ist im Hebräischen ein Mehrzahlwort „Elohim“. Kommt ein Zeitwort zu diesem Mehrzahlwort „Elohim“, so wird es aber sehr oft in die Einzahl gesetzt. So heißt es z.B. 1Mo 1:1: „Am Anfang s c h u f G o t t h e i t e n (Elohim) die Himmel und auch die Erde.“ Eigentlich müsste es ja heißen: „s c h u f e n Gottheiten“. Hier liegt ganz gewiss nicht nur ein sprachliches, sondern ein samentliches Offenbarungsgeheimnis. Es ist die Dreiheit angedeutet, welche aber doch eine Einheit ist. Dass wir darinnen nicht fehlgehen, zeigen die religiösen Überlieferungen fast aller Völker der Erde an. Die Ursagen von der Gottheit enthalten in fast allen Völkern das Wissen um eine D r e i h e i t der G o t t h e i t . Natürlich sind diese Ursagen durch die Eigenheiten der Völker mannigfach entstellt. Aber dass sie alle auf eine Dreiheit in der Gottheit gehen, zeigt doch an, dass Die Dreieinigkeit Gottes zum Grundwissen und Anfangswissen der Kreatur und Menschheit gehörte. <br/><br/> | |||
==='''Die Trinität ist Wurzel der Völker'''=== | |||
Die Sünde hat das Wissen verfinstert, die Offenbarung, wie wir sie in Gottes Wort haben, hat sie wieder ans Licht gestellt. Die Ursagen der Völker über die Dreiheit Gottes gehen so weit, dass man sagen kann, dass eine D r e i z a h l göttlicher K r ä f t e die W u r z e l bildet, aus welcher die religiösen Vorstellungen aller uns bekannten und nur einigermaßen bemerkenswerten Völker erwachsen sind. Wir dürfen vielleicht einige solcher trinitarischen Uranschauungen von den Völker hier anführen. Der c h i n e s i s c h e Kaiser opferte alle Jahre dem Geiste D r e i e i n i g k e i t und E i n h e i t. Laotse sag: „Tao ist einer seiner Natur nach; der erste zeugte den zweiten; beide brachten den dritten hervor. Die d r e i haben alle D i n g e gemacht“. Die Inder haben Brahma, Wischnu und Schiwa, welche auch als drei Personen dargestellt und verehrt werden. Die indische Philosophie sagt geradezu, dass das große Eine bestimmt erkannt werde als d r e i Götter in e i n e r P e r s o n. Auch die C h a l d ä e r verehrten einen Götterdreiheit: Amos, Illinos, Aos. Die B a b y l o n i e r verehrten im Belustempel nebeneinander befindliche, kolossale Götterbilder. Die G r i e c h e n haben Uranos, Kronos , Zeus; sie r eden von Zeus, Poeidon, Aidoneos; oder von Zeus, Athene, Apollo. Die R ö m e r beten an: Jupiter, Juno, Minerva. Die S c h w e d e n reden von Tor, Wodan und Frikko. Die P o m m e r n und W e n d en verehrten Triglav den Dreiköpfigen. Im kaiserlichen Münzkabinett zu Petersburg liegt eine alte Schaumünze, auf deren einen Seite eine menschliche Figur mit übergeschlagenen Beinen und d r e i H ä u p t e r n dargestellt ist, und auf deren Kehrseite die Worte stehen: „Glänzendes und heilige Bild der Gottheit, zu schauen in drei Gestalten.“ Die a m e r i k a n i s c h e n Ureinwohner kennen eine V a t e r s o n n e, eine S o h n e s s o n n e und eine B r u d e r s o n n e. Es ist bei ihnen ein Götzenbild gefunden worden, welches Tangalanga, E i n s in D r e i e n, und D r e i in E i n e m heißt.<br/><br/> | |||
====<big> Vater, Sohn und Heiliger Geist</big>==== | |||
So könnte noch vieles aus den Ur-Götter-Sagen angeführt werden. Wir ersehen daraus, dass an der Pforte der Gesamtmenschheit auch das wissen um den dreieinigen Gott stand. Die Bibel in ihrer großartigen, erzieherischen Gesamtanlage offenbart Ihn Schritt für Schritt. Die Urzeit vor dem Fall Satans und vor den Menschen, welcher dieses Wissen jedenfalls eigen war, schaut uns nur in der kurzen Offenbarung an: „Am Anfang schuf E l o h i m die Himmel und auch die Erde.“ Bei der Schöpfung des Menschen bricht das Geheimnis wieder durch: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das Uns gleich sei.“ Dem Menschen selbst tritt im Pardiese der J a h w e - E l o h i m, Gott und Herr, wie Luther übersetzt, entgegen. Da tritt aus Elohim, aus der Dreiheit, der Eine, der Eingeborene, der Jahwe, der Herr, der Sohn Gottes, der Bundes- und Heils-Gott heraus. Und Er ist Jahwe-Elohim genannt, damit der Mensch wisse, dass dieser mit ihm verkehrende Herr G o t t sei und zur Gottheit gehöre. Gott und Jahwe und der Geist treten dann immer klarer hervor. - Doch bleibt der Herr, der Jahwe, der Eingeborene, in welchem Gott Seinen ganzen Plan hinausführt - stets im Vordergrund. | |||
Mit der Offenbarung des Sohnes im Fleische wird dann auch das Gottgeheimnis klarer und bestimmter enthüllt. Vater, Sohn und Heiliger Geist erscheinen in Ihrer Einheit und in Ihrer Gesondertheit. Man hat an Hand der biblischen Offenbarung das Geheimnis des Dreieinigen zu erfassen gesucht und hat den Gläubigen ihren Glaubensgrund darzulegen gesucht Es hat sich aber in all das Erfassen des Dreieinigen immer wieder viel Philosophie hineingemischt, und diese Philosophie ist die Mörderin des wahren, göttlichen Lebens. Philosophie ist die Eigenweisheit der Menschen, durch welche sie die Geheimnisse Gottes und der Kreatur zu verstehen suchen. Bei allen W a h r h e i t e n, die auch in ihr enthalten sind, kann sie doch grundmäßig die Lebenswurzel nicht f assen, '''die''' W a h r h e i t, welche dann in alle Wahrheit leitet. Die Philosophie mit ihren begriffen erstarrt und verstarrt das göttliche Lebensgeheimnis der Dreieinigkeit. Dies gilt auch von unseren kirchlichen Bekenntnissen. | |||
Selbst im Glaubensbekenntnis ist Vater, Sohn und Heiliger Geist viel zu sehr in ein Schema gepresst. Nach dem Glaubenbekenntnis könnte man einen Schöpfergott, einen Erlösergott und einen Vollendergott oder Auswirkungsgott glauben., aber die lebensmäßig Einheit der Drei, wo ist sie? Auch das Augsburgische Glaubensbekenntnis, ,welches im Anschluss an das Konzil von Nicäa in seinem ersten Artikel von Gott, der allerheiligsten Dreieinigkeit, handelt kommt über diese Starrheit nicht hinaus. Es sagt: „Es wird einträchtiglich gelehrt und gehalten, laut des Beschlusses des Konzils von Nicäa, dass ein einig göttlich Wesen sey, welches genannt wird und wahrhaftiglich ist G o t t; und seyen doch drei Personen in dem selbigen, einen göttlichen Wesen, gleich gewaltig, gleich ewig, Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger-Geist; alle d r e i e i n göttlich Wesen, ewig, ohne Stück, ohne end, unermesslicher Macht, Weisheit und Güte, ein Schöpfer und Erhalter aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Und wird durch das Wort Person verstanden nicht ein Stück, nicht eine Eigenschaft in einem andern, sondern das selbst bestehet, wie denn die Väter in diesen Sachen dies Wort gebraucht haben."<br/><br/> | |||
====<big> Dreieinigkeit und Person</big>==== | |||
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Version vom 18. März 2021, 11:06 Uhr
Abschrift des Buches: Vom Geheimnis Gottes und Christi
Pfarrer Theodor Böhmerle (1870 - 1927)
Sonderabdruck aus dem Monatsblatt für biblische Vertiefung „Die Gemeine“ 1925/26
Philadelphia Buchhandlung August Fuhr, Reutlingen
weitere Abschriften siehe:
Inhaltsverzeichnnis des Buches
- 1. Die Urschöpfung
- 2. Unser Bruder Abel
- 3. Ewigkeit - leuchte hell hinein!
- 4. Ein Neujahrsgruß aus dem Unsichtbaren
- 5. Freie Gottpassion für Sünder
- 6. Passion
- 7. Im Kreuze Jesu Christi
- 8. Auferstehung
- 9. Der über den Wassern brütende Geist
- 10. Pfingsten
- 11. Die Sünde wider den Heiligen Geist
12. Dreieinigkeit
Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Die Christen haben einen d r e i e i n i g e n G o t t. Darin unterscheiden sie sich von allen Religionen der Welt. Das d r i t t e Wort in der Bibel, von Anfang an, heißt G o t t. Diese Wort G o t t ist im Hebräischen ein Mehrzahlwort „Elohim“. Kommt ein Zeitwort zu diesem Mehrzahlwort „Elohim“, so wird es aber sehr oft in die Einzahl gesetzt. So heißt es z.B. 1Mo 1:1: „Am Anfang s c h u f G o t t h e i t e n (Elohim) die Himmel und auch die Erde.“ Eigentlich müsste es ja heißen: „s c h u f e n Gottheiten“. Hier liegt ganz gewiss nicht nur ein sprachliches, sondern ein samentliches Offenbarungsgeheimnis. Es ist die Dreiheit angedeutet, welche aber doch eine Einheit ist. Dass wir darinnen nicht fehlgehen, zeigen die religiösen Überlieferungen fast aller Völker der Erde an. Die Ursagen von der Gottheit enthalten in fast allen Völkern das Wissen um eine D r e i h e i t der G o t t h e i t . Natürlich sind diese Ursagen durch die Eigenheiten der Völker mannigfach entstellt. Aber dass sie alle auf eine Dreiheit in der Gottheit gehen, zeigt doch an, dass Die Dreieinigkeit Gottes zum Grundwissen und Anfangswissen der Kreatur und Menschheit gehörte.
Die Trinität ist Wurzel der Völker
Die Sünde hat das Wissen verfinstert, die Offenbarung, wie wir sie in Gottes Wort haben, hat sie wieder ans Licht gestellt. Die Ursagen der Völker über die Dreiheit Gottes gehen so weit, dass man sagen kann, dass eine D r e i z a h l göttlicher K r ä f t e die W u r z e l bildet, aus welcher die religiösen Vorstellungen aller uns bekannten und nur einigermaßen bemerkenswerten Völker erwachsen sind. Wir dürfen vielleicht einige solcher trinitarischen Uranschauungen von den Völker hier anführen. Der c h i n e s i s c h e Kaiser opferte alle Jahre dem Geiste D r e i e i n i g k e i t und E i n h e i t. Laotse sag: „Tao ist einer seiner Natur nach; der erste zeugte den zweiten; beide brachten den dritten hervor. Die d r e i haben alle D i n g e gemacht“. Die Inder haben Brahma, Wischnu und Schiwa, welche auch als drei Personen dargestellt und verehrt werden. Die indische Philosophie sagt geradezu, dass das große Eine bestimmt erkannt werde als d r e i Götter in e i n e r P e r s o n. Auch die C h a l d ä e r verehrten einen Götterdreiheit: Amos, Illinos, Aos. Die B a b y l o n i e r verehrten im Belustempel nebeneinander befindliche, kolossale Götterbilder. Die G r i e c h e n haben Uranos, Kronos , Zeus; sie r eden von Zeus, Poeidon, Aidoneos; oder von Zeus, Athene, Apollo. Die R ö m e r beten an: Jupiter, Juno, Minerva. Die S c h w e d e n reden von Tor, Wodan und Frikko. Die P o m m e r n und W e n d en verehrten Triglav den Dreiköpfigen. Im kaiserlichen Münzkabinett zu Petersburg liegt eine alte Schaumünze, auf deren einen Seite eine menschliche Figur mit übergeschlagenen Beinen und d r e i H ä u p t e r n dargestellt ist, und auf deren Kehrseite die Worte stehen: „Glänzendes und heilige Bild der Gottheit, zu schauen in drei Gestalten.“ Die a m e r i k a n i s c h e n Ureinwohner kennen eine V a t e r s o n n e, eine S o h n e s s o n n e und eine B r u d e r s o n n e. Es ist bei ihnen ein Götzenbild gefunden worden, welches Tangalanga, E i n s in D r e i e n, und D r e i in E i n e m heißt.
Vater, Sohn und Heiliger Geist
So könnte noch vieles aus den Ur-Götter-Sagen angeführt werden. Wir ersehen daraus, dass an der Pforte der Gesamtmenschheit auch das wissen um den dreieinigen Gott stand. Die Bibel in ihrer großartigen, erzieherischen Gesamtanlage offenbart Ihn Schritt für Schritt. Die Urzeit vor dem Fall Satans und vor den Menschen, welcher dieses Wissen jedenfalls eigen war, schaut uns nur in der kurzen Offenbarung an: „Am Anfang schuf E l o h i m die Himmel und auch die Erde.“ Bei der Schöpfung des Menschen bricht das Geheimnis wieder durch: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das Uns gleich sei.“ Dem Menschen selbst tritt im Pardiese der J a h w e - E l o h i m, Gott und Herr, wie Luther übersetzt, entgegen. Da tritt aus Elohim, aus der Dreiheit, der Eine, der Eingeborene, der Jahwe, der Herr, der Sohn Gottes, der Bundes- und Heils-Gott heraus. Und Er ist Jahwe-Elohim genannt, damit der Mensch wisse, dass dieser mit ihm verkehrende Herr G o t t sei und zur Gottheit gehöre. Gott und Jahwe und der Geist treten dann immer klarer hervor. - Doch bleibt der Herr, der Jahwe, der Eingeborene, in welchem Gott Seinen ganzen Plan hinausführt - stets im Vordergrund.
Mit der Offenbarung des Sohnes im Fleische wird dann auch das Gottgeheimnis klarer und bestimmter enthüllt. Vater, Sohn und Heiliger Geist erscheinen in Ihrer Einheit und in Ihrer Gesondertheit. Man hat an Hand der biblischen Offenbarung das Geheimnis des Dreieinigen zu erfassen gesucht und hat den Gläubigen ihren Glaubensgrund darzulegen gesucht Es hat sich aber in all das Erfassen des Dreieinigen immer wieder viel Philosophie hineingemischt, und diese Philosophie ist die Mörderin des wahren, göttlichen Lebens. Philosophie ist die Eigenweisheit der Menschen, durch welche sie die Geheimnisse Gottes und der Kreatur zu verstehen suchen. Bei allen W a h r h e i t e n, die auch in ihr enthalten sind, kann sie doch grundmäßig die Lebenswurzel nicht f assen, die W a h r h e i t, welche dann in alle Wahrheit leitet. Die Philosophie mit ihren begriffen erstarrt und verstarrt das göttliche Lebensgeheimnis der Dreieinigkeit. Dies gilt auch von unseren kirchlichen Bekenntnissen.
Selbst im Glaubensbekenntnis ist Vater, Sohn und Heiliger Geist viel zu sehr in ein Schema gepresst. Nach dem Glaubenbekenntnis könnte man einen Schöpfergott, einen Erlösergott und einen Vollendergott oder Auswirkungsgott glauben., aber die lebensmäßig Einheit der Drei, wo ist sie? Auch das Augsburgische Glaubensbekenntnis, ,welches im Anschluss an das Konzil von Nicäa in seinem ersten Artikel von Gott, der allerheiligsten Dreieinigkeit, handelt kommt über diese Starrheit nicht hinaus. Es sagt: „Es wird einträchtiglich gelehrt und gehalten, laut des Beschlusses des Konzils von Nicäa, dass ein einig göttlich Wesen sey, welches genannt wird und wahrhaftiglich ist G o t t; und seyen doch drei Personen in dem selbigen, einen göttlichen Wesen, gleich gewaltig, gleich ewig, Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger-Geist; alle d r e i e i n göttlich Wesen, ewig, ohne Stück, ohne end, unermesslicher Macht, Weisheit und Güte, ein Schöpfer und Erhalter aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge. Und wird durch das Wort Person verstanden nicht ein Stück, nicht eine Eigenschaft in einem andern, sondern das selbst bestehet, wie denn die Väter in diesen Sachen dies Wort gebraucht haben."
Dreieinigkeit und Person
